USA-Pause!

16.1.2011
Überraschenderweise konnte ich sogar ein paar Stunden im Flieger schlafen – ganz was Seltenes bei mir! Ich hatte jedoch auch einen Doppelsitz für mich alleine und konnte mich ein wenig ausstrecken! Viel war es zwar nicht von den 9 Std., aber immerhin! Der Rest ging mit 3 Filmen aber auch ganz gut vorbei.
Morgens kamen erst Suzanne, dann David mich auf einen kurzen Plausch „besuchen“ und dann war schon L.A. in Sicht. Das erste Mal von so vielen (ich habe nachgezählt, es muß das 8. oder 9.Mal sein, dass ich hier bin) sind die Gipfel der San Bernardino Berge schneebedeckt – Barbara hatte mir ja geschrieben, dass sie kaltes, regnerisches Winterwetter haben. Aber heute lacht die Sonne vom Himmel – wie auch sonst, wenn Engel reisen :-)?
An der Immigration ist überraschenderweise gar nichts los! Wir warten vielleicht 5-10 Minuten, dann sind wir auch schon durch! Anschließend schnell das Gepäck geholt (für meine Freude hieß das, das alles nach dem Zoll wieder bei der Gepäckaufgabe aufgeben). Aber da alles so fix ging, haben wir noch schön Zeit, uns zu einem gemütlichen Abschiedskaffee in die Ankunftshalle zu setzen – die beiden haben ja den nächsten 10-stündigen Flug bald vor sich :-(. Es ist so schade, dass unsere gemeinsame Zeit schon vorbei ist – sie sind mir richtig gute Freunde geworden!
Nach ein paar letzten Umarmungen marschieren sie wieder in den Departure-Bereich zurück und ich warte draußen auf den Avis-Bus! Der lässt auch nicht lange auf sich warten, die Autoübergabe geht ebenfalls schnell vonstatten und ehe ich mich versehe, bin ich wieder einmal auf dem Freeway 405 Richtung Süden!
Es ist herrliches Wetter, auch überhaupt nicht kalt – eher frühlingsmäßig! Der Verkehr ist mehr als dünn (Sonntag Mittag!) und so bin ich schon nach etwa 1,5 Std. am Ziel! Barbara kommt mir schon vom ‚Hintereingang’ aus entgehen – 15 Monate haben wir uns nicht gesehen und das letzte Mal war ich bei Ihr vor etwa 3 Jahren! Es hat sich zwar einiges verändert, aber nicht so grundlegend, dass ich nicht wieder das Gefühl habe kann „zu Hause angekommen“ zu sein. Ich bekomme sogar Weißwürste, süßen Senf und LAUGENSEMMELN zum Abendessen – in dieser Beziehung haben sich die Zeiten wirklich sehr geändert. Wenn überhaupt, gab es das vor ein paar Jahren nur in speziellen Geschäften – den oftmals weiten Weg dahin nahm man nur für ganz spezielle Gelegenheiten auf sich! Und jetzt gibt es das alles in der näheren Umgebung…
Barbaras Freundin und derzeitige „Untermieterin“ Maxine passt sehr gut in dieses ‚Heimkehr’-Gefühl – eine wirklich ganz reizende Person, die überhaupt kein Fremdheits-Gefühl aufkommen läßt! Mit viel ‚Ratschen’ vergeht der restliche Nachmittag und Abend wie im Flug! Ein wunderschöner Sonnenuntergang (überraschend früh hier, schon gegen17.30h!) wird mir noch geboten und danach sinke ich bald todmüde ins Bett!

17.1.2011
Auch der nächste Morgen lässt sich gut an – ich habe wohl das schöne Wetter mitgebracht! Barbara ist schon zeitig mit Maxine nach Temecula gefahren – ihr steht heute die zweite Star-Operation bevor! Kaum habe ich jedoch Frühstück und Dusche hinter mir, sind sie schon wieder zurück. Barbara geht jedoch sofort ins Bett – die Narkose will ausgeschlafen sein! Ich fahre kurz ins Städtchen, weil noch Wolle für das Jäckchen für Anna brauche – die Empfehlung in Neuseeland war nicht ausreichend dafür. Und ich will es ja noch fertig bekommen, weil Torsten und Katrin mit der Kleinen mich am Donnerstag für eine paar Tage besuchen kommen!
Am späten Nachmittag wird das Pflaster von Barbaras Auge entfernt und wir alle, ganz besonders sie selbst, sind natürlich hoch erleichtert, dass sie alles klar sehen kann – wohl noch ein wenig ‚doppelt’ (ein ‚ungetrübtes‘ Vergnügen war es wahrscheinlich nicht, Maxine und mich doppelt vor sich zu haben :-)), aber das soll sich ja bald geben!
Zur Belohnung gibt es für sie heute eine große Portion „Banana Split“ (und für uns nebenbei auch!) und wir lassen den Abend zu dritt auf ihrem Bett ausklingen!

18.1.2011
Ach ist das schön, einfach so faul in den Tag hinein zu leben :-)! Heute Vormittag kommt Joe, ein guter Freund von Barbara vorbei, um sich nach Barbaras Gesundheitszustand zu erkundigen und sich auch den Garten anzuschauen – der Frühling kommt offenbar und da muß vielleicht doch das eine oder andere gemacht werden!
Wir können Lunch und Kaffee sogar auf der Terrasse genießen: Cappuccino unter dem Sonnen- statt dem Regenschirm!!!
Der Zapote-Baum oben auf dem Hang hängt voller Früchte, die bei den mexikanischen Bewohnern hier in hohem Kurs stehen. Maxine sammelt ein paar für mich auf, damit ich sie probieren kann. Aber irgendwie machen die mir keinen delikaten Eindruck – na ja, mal sehen!

19.1.2011
Maxine hat heute den finalen Auszugstag in ihrem Haus zu überstehen – das meiste ist zwar schon erledigt, aber heute kommen noch die großen Dinge dran, die sie vorübergehend in einem storage einlagert! Da sie dafür eine Umzugsfirma beauftragt hat, können wir da auch nicht viel helfen! Wir machen jedoch einen kurzen Besuch bei ihr und fahren dann in die nächste Mall – Kaffee trinken und Reiseführer für Argentinien suchen bei ‚Barnes&Nobles’. Ich werde auch fündig und darüber hinaus gibt es noch ein paar nette Mitbringsel für Maxine, zum Abschluß eines langen Lebensabschnitts!
Nachmittags treffen wir drei uns dann zu einem kleinen Ausflug auf den Pier in Oceanside, den Frühling ein wenig genießen und Maxine ein wenig von ihrem ‚Abschiedsschmerz’ abzulenken! Nach so vielen Jahren ein Heim aufzugeben, mit dem so viele schöne Erinnerungen verknüpft sind, ist ja nicht so einfach – ich hatte da großes Glück, dass ich gleich zu einer aufregenden Reise starten konnte!
Am Abend fahre ich bei dem kleinen Hotel vorbei, wo ich Torsten mit Familie einquartiert habe. Es ist zwar einfach, aber gemütlich und sehr sauber – ich glaube, die drei werden sich dort für die 3 Nächte wohl fühlen! Das wichtigste ist, dass es quasi bei Barbara ‚um die Ecke’ ist und wir so die gemeinsame Zeit optimal nutzen können! Das georderte Kinderbettchen fehlt zwar noch, aber mir wird versprochen, dass das bis morgen im Zimmer stehen wird!
Abends stricke ich weiter an dem kleinen Jäckchen – morgen kommt mich mein neuestes Enkeltöchterchen besuchen!!!

20.1.2011
Nochmal eine Inspektion im Hotel – das Kinderbettchen ist da! Ich habe mir von Barbara ein großes Badetuch mitgeben lassen, das ich über die Matratze lege – die Kleine soll es doch einigermaßen gemütlich haben :-)! Dann verteile ich noch meine ‚Mitbringsel’ auf den Betten und fahre wieder zurück. Nach einem kurzen Lunch muß ich mich aber schon auf den Weg nach L.A. machen – ich werde genau in die ‚rush hour’ dort kommen, also ist ordentlich Zeit für den Weg zum Flughafen einzuplanen!
Ab Laguna Beach ist die Straße dicht voll! Man glaubt es eigentlich nicht wirklich – 7 Spuren in jeder Richtung und trotzdem stop-and-go! Ich komme aber genau rechtzeitig am Flughafen an, die Maschine ist vor kurzem gelandet! Und es dauert auch gar nicht sehr lange, da kommen die drei auch schon um die Ecke gebogen!

Ach, ist das eine Freude – einen Teil meiner Kinder bei mir zu haben, wenn auch nur so kurz! Anna schaut mich aus ihrem Kinderwagen mit großen Augen an, fängt aber vorsichtshalber erst ein wenig zu weinen an :-(!
Ich wollte eigentlich meinen kleinen gemieteten Focus gegen ein größeres Auto tauschen, aber wir bringen alles unter! So kann ich das Geld sparen und vielleicht in ein paar extra Babysachen investieren :-)!
Der Verkehr ist noch nicht so wirklich besser geworden. Zu Beginn haben wir uns aber soviel zu erzählen, dass das gar nicht weiter schlimm ist! Als es dann etwas ‚lichter’ wird, sind Anna und Katrin eingeschlafen – war ja auch ein langer Tag!
Wir fahren kurz noch bei Barbara zur Begrüßung vorbei und dann liefere ich sie im Hotel ab. Sie sind ganz angetan von ‚ihrem kleinen Häuschen’ und werden heute Nacht hoffentlich gut schlafen!

21.1.2011

Sie haben einigermaßen geschlafen, obwohl es etwas kühl war – in den Nächten geht die Temperatur noch ganz schön nach unten! Die Heizung hatten sie nicht an, weil die so laut war! Anna hat relativ gut mit durchgehalten und als ich sie abhole, sind sie alle drei guter Dinge! Heute habe ich offenbar einen besseren Eindruck bei dem kleinen Wesen gemacht – sie lacht mich an und fängt an, mir etwas zu ‚erzählen’!
Bei Barbara wartet schon das Frühstück auf uns alle – natürlich müssen sie hier auch erstmal erzählen. Aber wir wollen heute die ‚große shopping tour’ in die Outlet Mall nach Carlsbad machen und Torsten mahnt bald zur Eile! Barbara gibt uns noch mit auf den Weg, dass wir spätestens um 13.30h wieder zurück sein müssen, sie hat irgendeine Überraschung für mich vor!
Carlsbad ist so wie immer – man kann sich bei diesen überaus günstigen Preisen nur schlecht entscheiden, was man wirklich braucht und was man vielleicht nur kauft, weil es günstig ist :-)! Dazu kommt, daß überall noch zusätzlich ‚after Christimas sale‘ ist noch nochmal zusätzliche Prozente abgezogen werden!
Als erstes fallen wir bei ‚Carter’s’ für Babysachen ein und in nicht allzu langer Zeit haben sich an der Kasse zwei große Berge Kleidung für Anna (geeignet für das nächste halbe bis ganze Lebensjahr!) aufgehäuft. Danach geht es noch bei Oshkosh vorbei und bei Baby Gap! Das ist dann auch genug – Anna protestiert! Sie hat Hunger und wahrscheinlich auch die Hose voll. Also suchen wir uns den nächsten ‚family room’, wo es eine Wickelmöglichkeit gibt, aber auch einen sehr gemütlichen Raum mit tiefen Sesseln zum Stillen! Da das in der Öffentlichkeit hier sehr verpönt ist, wurde für junge Mütter wenigstens dieser Raum eingerichtet!

Als Anna wieder zufrieden in ihrem Wagen liegt, geht es noch in ein paar wenige Geschäfte für die beiden ‚Großen’. Wir finden für beide einige Kleinigkeiten und auch das eine oder andere Mitbringsel für Monika und Stephan, die ja leider nicht mitkommen konnten!

Katrin ist ganz begeistert vom Weg nach Hause – es ist ja schon sehr ländlich im Hinterland von Oceanside und Carlsbad. Da sie bisher eigentlich nur die ganz großen Städte in den USA gesehen hat, genießt sie es, mal einen Eindruck zu bekommen, wie es in Kleinstädten so ist und wie schön die Landschaft drumherum sein kann!

Daheim angekommen ist ein großes Kuchenbüffet aufgebaut – es kommen offenbar Gäste! Wie sich anschließend zeigt, hat Barbara alle die Frauen eingeladen, mit denen ich im Lauf der vielen Besuche hier gut bekannt geworden bin!!! Eine wunderschöne Überraschung – und es sind wirklich auch alle gekommen! Nur zwei ganz liebe Freundinnen fehlten – eine wegen Krankheit und die andere ist im Moment für eine paar Wochen auf Hawaii! Das Wetter ist so schön, dass wir alle auf der Terrasse sitzen können und die ist gerade so groß genug für die zahlreiche Runde! Torsten, Katrin und Anna sind die Überraschung für ‚meine’ Gäste – endlich lernen sie auch mal einen Teil meiner Familie kennen!

22.1.2011

Heute ist ein Tagesausflug angesagt – Torsten hatte sich gewünscht, wieder einmal nach Julian in die Berge zu fahren und dort den ‚famous apple pie‘ zu essen! Das Wetter ist so traumhaft, daß das das Beste ist, was wir tun können!
Nach einem wieder liebevoll von Barbara vorbereiteten Frühstück geht es los! Schon kurz hinter unserem Quartier überqueren wir den Freeway 15 in Richtung Pala- und Pauma-Indianerreservat. Der erste größere Blickfang, neben der grandiosen Landschaft, ist das riesige Casino, daß die Pala Reservation dort gebaut hat und von dem diese Gemeinde inzwischen menschenwürdig leben kann!Ich freue mich jedes Mal, wenn ich durch dieses Reservat fahre, wie sehr es sich durch die Casino-Einnahmen zum Positiven verändern konnte. Überall stehen jetzt kleine gepflegte Häuser statt der halb zerfallenen Hütten früher! Es gibt eine kleine Krankenstation und die Schule ist in ein neues Gebäude umgezogen. Auch rund um die uralte kleine Missionskirche sieht es sehr ‚aufgeräumt‘ und gepflegt aus! Während Torsten und Katrin sich diese hübsche kleine Kapelle von innen anschauen, habe ich Zeit mit Anna. Sie hat sich offenbar gut an mich gewöhnt, denn inzwischen können wir uns schon prima ‚unterhalten‘. Ihr gefällt natürlich das herrliche Wetter auch und sie strampelt fröhlich herum!

Das nächste Ziel sollte dann eigentlich schon Julian sein, aber wir ändern unserer Route kurz entschlossen und machen einen großen Loop noch durch die Anza Borrego, die Wüste, die quasi ‚gleich hinter den sieben Bergen‘ liegt :-)! Schon die Anreise macht Spaß – erst durch weitläufige Orangenplantagen, wo die Bäume immer noch dick mit Früchten gespickt sind! Vorbei am Lake Henshaw, der von Jahr zu Jahr weniger Wasser führt, geht es dann langsam in Weideland über, ein bißchen wie ‚Prärie‘! Nach den überall verstreut liegenden Häuser der kleinen Ortschaft ‚Ranchita‘ macht sich schon die Wüste in Form von mehr als steinigem Gelände bemerkbar. Bermerkbar macht sich jetzt auch Anna, die die Hosen ‚gestrichen voll‘ hat! Das war vielleicht das erste Mal dort, daß ein Baby auf dem Randstreifen der Landstraße gewickelt wurde. Ein sportlicher Fahrradfahrer hat sich gleich besorgt erkundigt, ob auch alles okay wäre! Es war zwar garnicht weit von ‚unserer Bush-Toilette‘ (hallo Monika!!!), aber dort hätte es ja auch keine Wickelmöglichkeit gegeben!
Als Belohnung nach dieser Aktion breitet sich aber nach der nächsten Kurve die Ebene rund um Borrego Springs vor uns in der Tiefe aus! Es ist für mich jedes Mal wieder sehr beeindruckend – ein Meer von Steinen in allen Größen und dazwischen die unterschiedlichsten Kakteen! Ein Sinnbild für abweisende Natur, wenn nicht dann in der Ebene plötzlich künstlich bewässerte Obst- und Gemüse-Plantagen und vor allem Golfplätze wären! Für Katrin – die ja andere Wüsten zur Genüge kennt – war es sehr interessant, diese Gegensätze hier mal zu erleben! Durch die Ebene geht es dann in weitem Bogen wieder hoch in die Berge, diesmal bald dicht bewachsen, vor allem wieder mit jungen Nadelbäumen! Bei einem riesigen Bushfire vor einigen Jahren war der ganze Hang unterhalb von Julian total niedergebrannt und auch das Städtchen selbst war sehr gefährdet. Jetzt ist wieder alles sattgrün und es sieht fast ein wenig wie in den bayerischen Bergen aus! Aber nur die Landschaft – Julian selbst ist das Sinnbild einer alten, typisch amerikanischen ‚Siedlerstadt‘! Hier sind an der Main Street noch die trationellen Häuser erhalten, die meisten auch liebevoll restauriert. Darinnen haben sich jede Menge kleiner Läden etabliert – einige davon gibt es aber auch schon seit langer Zeit! Und in einem der ganz kleinen ‚Hexenhäuschen‘ hat sich die ‚Julian Pie Company‘ mit einem Café etabliert! Vor und hinter dem Haus jeweils eine kleine Terrasse und innen 4 Tische – das ist wirklich nicht viel. Entsprechend Schlangestehen ist daher angesagt. Torsten sucht uns schon mal einen noch sonnigen Platz im Hinterhof und ich gebe die Bestellung auf! Herrlich – je ein Stück ‚Apple-, Cherry- und Strawberry-Rhubarb-Pie‘ landen auf meinem Tablett, mit Eis und/oder Sahne oder beidem :-)! Dazu gibt es einen leckeren Milchkaffee und die Welt ist für uns alle total in Ordnung! Anna kann da zwar noch nicht mithalten, aber die gute Stimmung macht sich auch bei ihr bemerkbar!
Ein kleiner Spaziergang die Main Street auf und ab soll ein wenig zur Verdauung dieser Köstlichkeiten beitragen, ehe die Sonne langsam untergeht und wir uns auf den Heimweg machen!

Vor lauter Erzählen verfehle ich eine Abzweigung und wir kommen mit einem größeren Umweg wieder daheim an – schade, eigentlich wollten wir zum Abendessen mal bei ‚Nessy Burger‘ vorbei fahren. Aber vielleicht war das auch so bestimmt – wir hätten wahrscheinlich diese phänomenalen Portionen dort sowieso nicht geschafft!
Wir trösten uns mit dem ‚Firehouse‘ im Ort, wo wir uns jeder ein ordentliches Steak schmecken ließen – zwar auch das etwas verspätet, aber richtigen Heißhunger hatten wir sowieso noch nicht!
Nachdem ich die kleine Familie wieder abgeliefert habe, geht es auf schnellstem Weg auch für mich Richtung Bett!

23.1.2011
Heute ist schon wieder der letzte Tag für meine lieben Besucher! Wir fahren zur Feier des Tages alle zusammen ins „Belle Fleur“ in der Carlsbad Outlet Mall zum ‚Super Sunday Brunch‘ – ein Brunch Büffet der absoluten Spitzenklasse mit allen was man sich so vorstellen oder auch nicht kann! von Pancakes bis zu Scampis im Überfluss (war genau das Richtige für Torsten) , von kaltenm Aufschnitt bis zu verschiedensten großen Braten, von frisch gebackenen Waffeln bis zu geräuchertem Lachs und alles dazwischen!
Man kann leider nicht einmal probieren von allem, schon das wäre zuviel. Also nehmen wir uns nur jeweils kleine Portionen von den Dingen, die wir besonders gern haben und das war mehr als genug!

Nach diesem in jeder Beziehung gelungenen ‚Frühstück‘ trifft sich Maxine noch mit ihrem Makler (ein ganz besonderer Zeitgenosse!) und wir verabschieden uns dann von ihr und Barbara – die beiden fahren Richtung Heimat und wir wollen gleich weiterfahren zum Flugplatz.
Vorher möchten Katrin und Torsten aber nochmal durch die Mall bummeln und noch ein wenig nach Sachen für sich schauen! Mit ein paar gelungenen ‚Schnäppchen‘ finden wir uns dann wieder am Auto ein und die ‚Heimreise‘ beginnt!

Da es auch heute wieder herrliches Wetter ist und wir noch relativ früh dran, schlage ich noch einen kurzen Besuch in der Mission von San Juan Capistrano vor. Eine wunderschöne und ziemlich große von den vielen Missionen, die sich an der kalifornischen Küste immer ‚einen Tagesmarsch‘ voneinander entfernt befinden!
Das war genau die richtige Idee – zwei Stunden spazieren gehen in wirklich zauberhafter Umgebung war bestimmt nicht verkehrt vor dem langen Rückflug. Schade, daß die Blumen in dieser schönen Anlage noch nicht so verschwenderisch blühten, wie ich es sonst kenne – Schneeglöckchen gab es aber! Aber auch so war für Torsten und Katrin viel zu sehen und zu erforschen!

Danach schnell noch in den Supermarkt, ein paar ‚Notwendigkeiten‘ für Anna besorgen und dann ab auf den Freeway Richtung LAX! Jetzt am späten Sonntagnachmittag war so gut wie garnichts los und wir waren im Nu am Terminal! Das Einchecken ging problemlos – GottseiDank, sie waren ja nur standby, aber es gab genügend Plätze zumindest in der Business Class, wenn schon nicht in der ‚gewohnten‘ First :-)! Anna war dann am Flughafen ein wenig unleidlich, aber wahrscheinlich hat sie auch die Abschiedsstimmung gemerkt! Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Aussichtsbalkon müssen sie bald durch die Security verschwinden und ich trabe langsam zurück ins Parkhaus und dann zurück ‚aufs Land‘
Gut angekommen gibt es noch eine kurze Unterhaltung mit meinen beiden ‚WG-Genossinnen‘ und dann lockt auch schon wieder das Bett!

24.1.2011

Schade, daß ‚meine Drei‘ schon wieder weg sind – nach den drei Tagen mit meinem wonnigen Enkeltöchterchen habe ich doch gleich ein wenig Heimweh bekommen :-)! Aber heute ist was ganz anderes angesagt – Barbara muß zur Nachuntersuchung für ihr Auge wieder nach Temecula, Maxine fährt sie und ich werde auch noch zur Unterstützung mitgenommen! Der Arzt ist äußerst zufrieden mit ihr, sie selbst mit sich sowieso (sie hat jetzt endlich den ‚totalen Durchblick‘ :-)), versorgt sie noch mit einer kleinen Auswahl an verschiedenen Lesebrillen und als große Überraschung wartet an der Rezeption der Praxis ein riesiger Rosenstrauß auf sie! So einen Arzt lasse ich mir doch gefallen….
Da alles so gut gelaufen ist, fahren wir noch nach ‚Old Town‘ und bummeln ein wenig durch diesen Teil der Stadt! Es hat sich ganz schön viel verändert seit dem ersten Mal, als ich dort war! Aber sogar seit meinem letzten Besuch in 2008 (hallo Mike, erinnerst Du Dich auch daran?) hat sich viel ereignet. Es sind zahlreiche neue „alter“ Häuser dazu gekommen, in der ‚2.Reihe‘ wurden einige richtig große Häuser gebaut! Ich hatte richtig Mühe, mich noch richtig zurecht zu finden. Ehe wir uns wieder auf den Heimweg machten, gab es noch einen gemeinsamen Kaffee! Der Rest des Tages ist dann mit Internet-Recherchen und E-Mail-Anfragen verschicken gut ausgefüllt!

25.1.2011

Heute Nacht hat mir mein Ohr wieder ganz schön weg getan! Da ich noch nicht weiß, wann ich endgültig Richtung Süden aufbrechen werde, rät mir Barbara, jetzt doch mal zum Arzt zu gehen! Ich bin ‚folgsam‘ und wende mich an die ‚Family Care‘. Nachde der Arzt dort auf meiner Krateikarte sieht, daß ich aus Deutschland bin, will er erst einmal von mir wissen, ob ich das Rezept für einen richtigen ‚Apfelstrudel‘ hätte bzw. das für den hauchdünnen Teig dafür! Seine Großmutter hat das immer gemacht und als sie ganz alt war, wollte er das Rezept schnell noch sichern, ehe sie es mit ins Grab nimmt – aber Oma hat ihm nur gesagt: ‚Ungefährt eine Handvoll Mehl, ein bißchen Salz, soviel Wasser, wie Du denkst etc. etc‘. Nun ist die ‚Oma‘ längst gestorben und seine zahlreichen eigenen Versuche führten zu allerhand Gelächter in seiner Familie, aber nie zu einem richtigen Apfelstrudel :-)! Beschämt mußt ich ihm gestehen, daß ich den Teig in Deutschland dafür immer fertig kaufe, um mir die Mühe des ‚Ausziehens‘ zu ersparen… So, das war geklärt und jetzt machte er sich an die Untersuchung meiner Ohren. Ja – das Innenohr war noch voller Sekret, da war eindeutig noch irgendwas am ‚Brüten‘. Also wieder Antibiotika und mit dem Rat, Ruhe zu geben und viel zu trinken wurde ich dann fürs erste von ihm entlassen – nächste Woche soll ich nochmal zum Nachschauen kommen!
Also gebe ich halt Ruhe – bzw. setze mich daheim in die Sofaecke zur weiteren Reiseplanung!
Wie ich feststellen muß, war es vielleicht von Vorteil, daß ich meinen Sprachkurs in Costa Rica noch nicht fest gebucht habe! Es stellt sich nämlich heraus, daß ich zwar von hier (sprich San Diego bzw. Los Angeles) nach San Juan fliegen könnte (allerdings über Atlanta, Houston, Miami oder gar Chicago!!!), aber daß es keinen -bezahlbaren- Flug von dort weiter nach Patagonien, meinem dann letzten Ziel gibt. Jetzt raucht mir doch einigermaßen der Kopf!

26.1.2011

Ich habe schlecht geschlafen – ich weß nicht, ob das möglicherweise damit zusammen hängt, daß das große Abenteuer ‚Südamerika‘ kurz bevorsteht. Mein Ohr hat allerdings auch ein wenig ‚gepuckert‘ und die Antibiotika machen dem Körper ja auch zu schaffen!
Ich habe mich aber beim langen Wachliegen entschlossen, meinen Reiseplan umzudrehen! Ich werde den Spanisch-Kurs vielleicht gleich in Argentinien machen und Costa Rica dann möglicherweise extra bei meinem Rückflug oder aus den USA mit einem der oft angebotenen Schnäppchen von dort! Also heißt es heute intensiv nach einer anderen Sprachschule suchen und nach den günstigsten Flügen von hier nach Buenos Aires zu forschen! Mal sehen, was in der knappen Zeit da noch so möglich ist!
Das Wetter scheint sich auch zum ‚Schlechteren‘ zu entwickeln – es ist nachts jeden Tag ein wenig kühler, auch tagsüber ist es bei weitem nicht mehr so frühsommerlich, wie bei meiner Ankunft – also gerade richtig für im Haus zu bleiben!

27.1.2011

Ich habe zwei Sprachschulen im Internet gefunden, die sich ganz gut anhören und gleich angefragt, wann ich dort anfangen könnte.
Die in Frage kommenden Flüge sind nicht übermäßig günstig, aber immerhin habe ich jetzt einen gefunden, der nach Buenos Aires, mit ein paar Flugstrecken innerhalb Süd-Amerikas und zurück über Mexico nach New Orleans nur etwa 50% teurer ist als der Flug von San José nach Patagonien allein!!!
Der Beginn der Sprachschule wurde jetzt um eine Woche hinaus geschoben – ich werde also noch eine Woche länger hier bei Barbara bleiben!
Hoffentlich bekomme ich schnell Antwort von den Schulen, damit ich die Flüge endgültig buchen kann!
Conny und Rainer, die sich mit mir in Patagonien treffen werden, wollen natürlich auch langsam wissen, ob damit alles klappt!
Irgendwie habe ich in den vielen Tagen bisher noch überhaupt keine Zeit und Muße für den Garten gehabt – was ja sonst bei meinen Besuchen hier stets mein Hauptspaß war. Aber so richtig schön ist es draußen ja im Moment auch nicht…

28.1.2011

Heute fahre ich mit Barbara nochmal nach Temecula. Dort, in einer der neuen riesigen Malls gibt es einen großen ‚Barnes&Nobles‘ – ich muß mich jetzt mal mit einem Reiseführer über Argentinien und vielleicht auch Peru und Bolivien versorgen! Ersteren finde ich, letztere lasse ich für den Moment – ich hoffe, daß ich sowas auch in Buenos Aires bekomme, notfalls in der Flughafen-Buchhandlung.
Nochmal geht es nach Old Town – wir können sogar auf der Terrasse in einem gemütlichen Kaffeehaus sitzen (aber auch nur, weil es in der Sonne liegt!). Nach einem kleinen Erkundungsgang durch die neuen Straßen dort fallen wir in den ‚Spice Shop‘ ein! Bloß gut, daß ich nichts mitnehmen kann – hier wäre ich wirklich mehr als schwach geworden! Alle Gewürze und auch Kräutertees, die man sich nur vorstellen kann und dazu noch 1001 Gewürzmischung (das stellte sogar den Gewürzladen von Alfons Schuhbeck in den Schatten!). Dazu jede Menge Küchen-Zubehör, das zum Würzen etc. seine Anwendung findet. Und hier bin ich wirklich schwach geworden – eine Pfeffermühle,die man mit einer Hand bedienen kann und die genau dosiert den Pfeffer abgibt gehört jetzt mir! Ich muß sie jedoch nicht einpacken für meine Weiterreise – Barbara wird sie bei ihrem ‚Heimaturlaub‘ über Ostern für mich mit nach München nehmen!

29.1.2011
Ich habe mich jetzt für eine Schule im Zentrum von Buenos Aires entschieden, ich kann am Montag, den 7.2. dort mit dem Kurs beginnen! Den Flug habe ich jetzt so gebucht, daß ich am Freitag hier nachmittags losfliege und am Samstag Nachmittag dort ankomme!
Es it wirklich ein schönes Gefühl, mich bald wieder auf den Weg machen zu können, so schön es hier mit Barbara und Maxine auch ist.
Das Wetter ist allerdings ein Trauerspiel – es regnet in Strömen!

Zum Trost stellt sich Maxine in die Küche (und das will was heißen!!!) und macht uns einen leckeren Nachtisch!

29.1.2011

„It rains in Southern California!!!“

30.1.2011

Heute ist Sonntag, der richtige Tag zu einem Ausflug nach Oceanside! Das Wetter ist wieder schön, wenn auch noch ein wenig kühl und wir beschließen, einen Spaziergang auf der Pier zu machen! Natürlich haben diese Idee auch noch eine Menge anderer Menschen neben uns, aber wir sind schon relativ früh dran und so geht es mit dem Verkehr wie auch mit der Suche nach einem Parkplatz!
Danach ist ein ausgedehnter Einkaufsbummel in Carlsbad angesagt! Meine beiden Begleiterinnen müssen ein Geburtstagsgeschenk für einen Freund besorgen und ich will mir in einem Outdoorladen eine warme Wanderhose für Patagonien kaufen! Ich hoffe, daß ich da bei einem ‚Sale‘ fündig werde, denn schließlich soll hier ja bald schon der Sommer anfangen!
Im Shop des ‚Museums der Musik‘ in Carlsbad – davon wußte ich bisher überhaupt noch nichts, obwohl ich schon so oft hier war – wurden wir Geschenk-mäßig fündig! Beim nächsten Aufenthalt hier werde ich mir dieses Museum jedoch auch selbst ganz in Ruhe anschauen!
Danach geht es zu einem Outdoorladen! Es gibt allerhand ‚on sale‘, aber so richtig warme (gefütterte) Wanderhosen leider nicht! Und es ist sowieso für mich ziemlich schwierig, etwas Passendes zu finden! Alle Hosen, die ich anprobiere, sind mir vieeeeel zu lang! Und kürzen wäre ja ganz schwierig, weil im Hosensaum immer irgendwelche Bändchen oder Gummiizüge etc. eingearbeitet sind, die man ja nicht einfach abschneiden kann. Wir finden jedoch eine Verkäuferin mit der richtigen Einstellung zum Job – und sie macht das (fast) Unmögliche möglich: Nach etwa einer Stunde und vielleicht 15 verschiedenen probierten Hosen verlasse ich den Laden mit einer genau passenden Hose! Nicht ganz so dick, wie ich dachte, dafür aber so geschnitten, daß ich meine Merino-Wanderunterwäsche und notfalls noch eine leggings darunter ziehen kann – und soooo kalt wird es hoffentlich Anfang bis Mitte März in Süd-Patagonien doch noch nicht sein!
Nach diesem Mammut-Programm haben wir uns auf jeden Fall einen schönen Kaffee verdient – wir fahren zu meinem Lieblingscafè in Carlsbad, dem ‚Vinaka‘, wo es herrlichen Kaffee, köstlichen Kuchen und vor allem sensationelle Sandwiches gibt! Dort auf der Terrasse lassen wir unseren langen Einkaufsbummel in Ruhe ausklingen!

31.1.2011
Montag ist’s – der wöchentliche ‚Stammtisch-Tag‘ vom ‚Deutschen Konversations-Club‘ in San Clemente! Da ich diese Woche noch hier verbringe, werde ich kurz entschlossen mit ins Auto gepackt und mitgenommen!
Vorher fahren wir jedoch noch bei Maxines Optiker vorbei – auch meine erste Ersatzbrille ist zerbrochen und beide lassen sich auch mit Sekundenkleber nicht mehr reparieren! Ich hoffe, daß ich zwei nicht zu teure Gestelle finde, in die meine vorhandenen Gläser passen! Schließlich will ich den zweiten Teil meiner Reise nicht mit nur einer Brille antreten.
Ja, ich finde zwei hübsche Rahmen zu überraschend günstigen Preisen! Zwar nicht so ausgefallene, wie ich sie normalerweise immer habe, aber garnicht so schlecht. Es war schließlich nicht so einfach, denn meine Gläser haben ja auch ein wenig ausgefallene Formate… Ich kann die Brillen morgen sogar schon abholen!
Jetzt aber weiter, die übrigen Mitglieder des Stammtischs warten bestimmt schon auf uns. Ein mexikanisches Restaurant ist der heutige Treffpunkt, den das ‚Geburtstagskind‘ vorgeschlagen hat! Weil alles auf dem Freeway so gut lief, sind wir sogar die Ersten. So können wir schon mal managen, daß mehrere Tische zusammen gestellt werden, ehe die anderen alle kommen!
Es ist eine wirklich nette Mischung aus Frauen und Männern, jünger und älter, die alle mal entweder mal längere Zeit in Deutschland oder den deutsch-sprachigen Nachbarländern gewohnt oder sonst mal Deutsch studiert haben! Es ist überraschend, wie gut sie doch alle noch Deutsch sprechen – aber Barbara ist auch eine strenge Aufpasserin, daß das an diesem wöchentlichen ‚jour fixe‘ auch ausnahmslos gesprochen wird!
Die Lunch-Portionen in diesem Lokal sind so groß, daß spielend zwei Personen davon sattt werden! Trotzdem haben wir hinterher fast alle das dringende Bedürfnis, einen Spaziergang zu machen, damit das Völlegefühl wieder verschwindet :-)! Gerade, als wir aufbrechen, stößt noch ein Mitglied dazu, das am Lunch aus Zeitgründen nicht teilnehmen konnte!
Auch in San Clemente gibt es eine Pier und dahin marschieren wir jetzt alle. Dieses Städtchen ist an viele Hügel an der Küste gebaut und so marschiert es sich bergab ganz leicht – und unter viel erzählen hin und her! Dann noch einmal bis zum Ende der Pier und zurück – und schon haben wir das Bedürfnis, uns zu einem gemütlichen Kaffee auf der Terrasse des Strandcafés nieder zu lassen! Unter viel Gelächter und Erzählen vergeht der Nachmittag im Flug und ehe wir uns versehen, geht die Sonne im Meer unter! Jetzt ist schneller Aufbruch angesagt, wir wollen ja nicht zu spät nach Hause kommen!
Nach einer herzlichen Verabschiedung und dem Versprechen von einigen, ihre Deutsch-Kenntnisse auch mit dem Lesen meines Blogs zu üben, fahren wir dann Richtung Süden!

1.2.2011
Heute hatte es beim Aufstehen nur 0 Grad – und das in Süd-Kalifornien! Es ist zwar auch hier noch Winter, aber das – finde ich – geht dann doch zu weit :-)! Ich kann nur froh sein, daß ich nicht irgendwo im Norden oder Osten der Staaten zu Gast bin, dort wütet der Winter ja gerade auch ziemlich mächtig!!!
Wenn die Sonne rauskommt, wird es dann zwar wieder erträglich, aber so richtig warm, daß man wieder draußen sitzen könnte, ist es dann doch nicht!
Jetzt am Vormittag steht nochmal ein Kontrollbesuch beim Arzt an – leider immer noch nicht ganz okay, die Tabletten muß ich weiter nehmen – jetzt hoffe ich mal auf den Sommer in Buenos Aires!
Nachmittags bin ich kurz unterwegs – meine Brillen abholen, in die Mall wegen ein paar Kleinigkeiten und Erdbeeren kaufen! Letztere gibt es trotz der Kälte schon von den hiesigen Feldern (die unter endlosen Plastkbahnen verschwunden sind!).
Leider sind meine Brillen doch noch nicht fertig, da muß ich dann morgen vormittag nochmal los – aber ich habe ja Zeit!
Der Abend vergeht mit Essen und Quatschen, bis gegen 9h schon wieder ‚bedtime‘ ist…

2.2.2011

Heute nachmittag bin ich zum Kaffeetrinken eingeladen – Christel, eine der ältesten Bekannten, die ich hier habe, konnte wegen Krankheit nicht zum ‚Kaffeeklatsch‘ kommen! Heute wird das bei ihr daheim mit leckerem Lemon Pie nachgeholt! Sogar ihr Mann hat auf sein geliebtes Golfspielen heute verzichtet, um mich auch mal wieder zu sehen!
Ein sehr vergnüglicher Nachmittag mit den Beiden, wir hatten viel zu lachen!
Christel, halt die Ohren steif!!! damit wir das bei meinem nächsten Besuch wiederholen können!

3.2.2011

Heute ist quasi mein letzter Tag hier angebrochen – drei Wochen, die wie im Flug vergangen sind! Heute früh waren es -2 Grad, es wird Zeit, daß ich in den südamerikanischen Sommer aufbreche!

Aber vorher gibt es heute als Abschiedsessen noch ‚Christines Rouladen‘. Das richtig zugeschnittene Fleisch bekomme ich im mexikanischen Supermarkt downtown! Das zu besorgen, verbinde ich gleich mit meinem ‚Abschiedsbesuch‘ in meinem ‚Nail Studio‘ zu einer der dort so toll gemachten „Fußpflege“ (Mike, Monika und Katrin – Ihr wißt, wovon ich spreche!) – auch die verzierten Nägel der großen Zehen gehören natürlich wieder dazu! Jetzt – der Jahreszeit angemessen – wird die ‚Weichnachts-Deko‘ entfernt und Blümchen aufgetragen!

Daheim geht es dann gleich in die Küche! Rouladen – ‚lean‘ gefüllt mit wenig Frühstücks-Speck und viel Pilzen, Zwiebeln und Petersilie – brauchen ihre Zeit zum Schmoren, wenn sie auf der Zunge zergehen sollen! Ich mache gleich ein paar mehr, dann ist ein wenig Reserve im Freezer :-)!
Dazu gibt es Reis, die super leckere Sauce und Gemüse – wir drei lassen uns das Abschiedsessen gut schmecken!

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2 Antworten zu USA-Pause!

  1. TinkaC schreibt:

    Die Zeit in Amerika war so schön liebe Christine, vielen lieben Dank noch einmal dafür!!
    Anna trägt bereits einen Teil der gekauften Kleidung, einiges ist zwar noch ziemlich groß, aber ich möchte es nicht verpassen ihr die schönen Sachen anzuziehen. Eine Osh´gosh Hose von unserem letzten Aufenthalt in den USA hatte sie leider nur dreimal an, dann passte sie schon nicht mehr richtig 😦
    Hoffentlich ergibt sich noch einmal die Möglichkeit Dich irgendwo auf der Welt zu treffen, oder Du musst halt doch irgendwann heim kommen 😉
    Bis ganz bald mal,
    liebe Grüße,

    Kathrin und der Rest der kleinen neuen Familie Werner

    • grannyontour schreibt:

      Meine Süße! Ich fand es auch sehr schön mit Euch, vor allem die ‚Unterhaltungen‘ mit Anna fehlen mir :-(! Es wäre wirklich zu schön, Euch nochmal zu sehen – aber jetzt habe ich ja die Hälfte meiner Reise schon fast um und dann vergeht die Zeit ja plötzlich immer schneller! Euch würde Buenos Aires auch supergut gefallen, davon bin ich überzeugt!
      Gruß und Kuss!
      Die ‚Oma Christine‘

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