Windhoek/1

14.7.2010 – Angekommen!

Der lange Flug von München nach Johannesburg (von dort weiter nach Windhoek) war mit einer Raumtemperatur von 16 !!! Grad (und dazu mehr als ‚kühlen’ Flugbegleiterinnen) – gemessen mit meiner nagelneuen Trillerpfeife-Kompass-Thermometer-Kombination 🙂 – einerseits eine perfekte Vorbereitung für den namibischen Winter, andererseits eine gute Gelegenheit für alle noch vorhandenen Erkältungsbakterien, sich schnell wieder bei mir bemerkbar zu machen!

Der Airport in Johannesburg lässt übrigens einiges für den Weiterflug nach Tanzania erwarten – eine herrliche Shopping Mall wird meine Widerstandskräfte ordentlich austesten können, aber in meinem schmalen Gepäck werden leider  überhaupt keine Souvenirs Platz haben!

Beim kurzen Weiterflug nach Windhoek konnte ich mich wieder aufwärmen und die Menschen an Bord wie auch am Flughafen waren mehr als freundlich! Es war ein unwirkliches Erlebnis – 2 Std. Flug über Steppe, die auch beim Landeanflug nicht weniger wurde und erst beim Aufsetzen der Maschine waren die ersten Gebäude sichtbar. Die Ankunftshalle wurde in Form eines kurzen Fußmarsches über das Vorfeld erreicht, die ‚Immigration’ war mehr als einfach, mein Köfferchen kam schnell, ein ATM war gleich am Ausgang und der Kauf einer namibischen SimCard für mein  Telefon war die erste Gelegenheit, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Locals kennen zu lernen!

Ein erstes Abenteuer war dann die Suche nach einem Taxi! „Nie mit Taxis fahren, die Du nicht selbst oder jemand, dem Du vertrauen kannst, bestellt hast“ – diesen Ratschlag hatte ich von einigen Namibia-Besuchern im Ohr! Aber was machen, wenn ich nicht weiß, wen ich wo bestellen soll? Ein Glück, dass ich „Engelhart“ über den Weg lief, besser er mir! Der dunkelhäutigste Mensch, den ich je getroffen habe, war der einzige Taxifahrer, der am Flughafen Fahrgäste suchte. Er bot mir 280 ZAR an, ich gab „höchstens 250“ zurück, er hätte noch einen anderen Fahrgast „dann kostet es nur 180“ – ich verzichtete, der andere Fahrgast hatte Verständnis und Engelhart lud mein Gepäck ein und fuhr los! Es waren bei strahlendem Sonnenschein inzwischen 22 Grad…

Ein einsames Asphaltband erwies sich als die Straße nach Windhoek. Vorbei an Hinweisschildern zu Gästefarmen mit deutschen Namen, über das ausgetrocknete Flussbett des ‚Bismarck’ erreichten wir nach ca. 30 Minuten Fahrt fast ohne Gegenverkehr Klein-Windhoek, ehe wir kurz danach in Windhoek selbst landeten, genauer gesagt in Windhoek West in der Beethovenstraße!

Das Gästehaus Rivendell, das ich über ‚Hostel International’ im Internet gebucht hatte, zeigte sich als absoluter Glücksgriff. Ein wunderschönes Zimmer direkt am Pool mit wandbreiten Glas-Schiebetüren, bequemem Bett und absolut sauber! Die Mitarbeiter mehr als freundlich und hilfsbereit und das Zentrum fußläufig zu erreichen! Aber den heutigen Tag werde ich dem Faulsein am Pool widmen und dem Nachholen von Schlaf!

Übrigens soll die kälteste Nacht dieses Winters bevorstehen! Aber mit Hilfe der angebotenen 2.Decke + Wolldecke + Wärmflasche (eine Ausstattung, die ich bisher nur mit einer verschneiten Berghütte in den Alpen in Verbindung gebracht habe!) werde ich sie hoffentlich einfach verschlafen!

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