Vorbereitungen

Für so eine lange Reise gibt es natürlich schon im Vorfeld viel zu beachten! Mit die wichtigsten Punkte waren bei mir: Was mache ich mit meiner Wohnung, wie läuft das mit den diversen Versicherungen, sind besondere Impfungen notwendig und wie werde ich sie vertragen? Was nehme ich für so eine lange Reise alles mit???

Meine Wohnung wird dankenswerterweise von Sohn und Schwiegertochter gehütet! Ich muß sie dafür natürlich ein wenig ‚lichten‘ – ein willkommener Anlaß, meinen Haushalt in Ruhe aussortieren zu können! Ein wunderbarer Nebeneffekt ist dabei, mich von vielen Dingen aus über 40 Jahren „Aufheben“ endgütlig zu trennen! Denn ich möchte natürlich ungern Einlagerungsgebühren für etwas bezahlen, was ich nicht mehr wirklich brauche!
Das war und ist immer noch der langwierigste Teil meiner Vorbereitungen…

Die Versicherungen sind geklärt, sie gelten alle weltweit! Der einzige Wermutstropfen ist meine Krankenversicherung – obwohl ich keine Leistungen daraus beziehen werde bzw. kann, muß ich als Mitglied einer gesetzlichen Kasse den vollen Versicherungsbeitrag weiter bezahlen! Und daneben eine nicht gerade billige „Auslandskrankenversicherung für Langzeitaufenthalte incl. USA/Kanada“ abschließen!
Eine der beratungs- und kostenintensivsten Einzelaktionen während meiner Vorbereitungen…

Die meisten der notwendigen Impfungen habe ich bereits, die eine oder andere mußte nur aufgefrischt werden. Tollwut wurde getestet, möglicherweise hält der Schutz noch für die geplante Reisezeit an – Endgültiges erfahre ich Mitte Mai. Vor der zum ersten Mal für mich notwendigen Gelbfieber-Impfung hatte ich gehörigen Respekt. Das relativierte sich jedoch ganz schnell in der Tropen-Praxis Dr. Frühwein, die ich bevorzugt vor längeren Auslandsaufenthalten aufsuche! „Es kommt stets auf die persönliche Kondition an“ und die scheint gut zu sein – die Impfung habe ich ohne Komplikationen überstanden!
Daher waren die Impfungen der unspektakulärste Teil meiner Vorbereitungen…

Mein Reisegepäck hat mich viel Überlegungen und das Aufstellen und Wieder-Verwerfen von diversen Packlisten gekostet! Es wird nun doch beim auf vielen Fernreisen bewährten Duo ’50l-Trolley und Daypack‘ bleiben! Letztendlich ist es egal, ob man 12 Tage oder 12 Monate unterwegs ist, ich muß einfach öfter mal etwas waschen (lassen). Meine ‚Fotoausrüstung‘ wird nur eine kleine aber feine Digital Camera (ein großes Dankeschön nochmal an alle meine ‚Kinder‘ für dieses tolle ‚Weihnachtsgeschenk) mit einem winzigen Stativ sein. Der Inhalt des „Kulturbeutels“ hält sich in Grenzen und das 1.Hilfe-Set besteht nur aus dem Allernotwendigsten! Das mich begleitende kleine Netbook fällt kaum ins Gewicht, bei Schuhen und Textilien habe ich extrem aufs Volumen geachtet. Am Schwersten werden also die diversen Ladegeräte, zwei Reiseführer und einige Ausrüstungsgegenstände sein.
Das Gepäck war ein dann doch ein relativ einfach zu lösendes Problem bei meinen Vorbereitungen…

Zu all dem gab es natürlich noch 1000 andere Dinge, an die im Vorfeld zu denken war: Es mußten Besuche bei diversen Ärzten und beim Zahnarzt eingeplant werden – alles soweit okay, gut in Form, nach menschlichem Ermessen ist während der Reise nichts Schwerwiegendes zu erwarten. Ein neuer Reisepass mußte beantragt (im alten sind zu wenig Seiten für die künftigen Visa frei) und der internationale Führerschein erneuert werden (gilt ja leider nicht unbefristet)! Kündigung der diversen Abos, des Telefons/Internet, bei der GEZ und so vieles mehr nahmen ordentlich Zeit in Anspruch! Dazwischen habe ich Stapel von Reiseführern gelesen, unzählige Reisesendungen im TV angeschaut, massenhaft WebSites zu meinen Reisezielen durchforstet und dabei mehr als 100 hilfreiche Links gefunden, zahlreiche Anfragen (Unterkunft, Verkehrsmittel, Öffnungszeiten etc. etc.) gestartet und mich in diversen Reiseforen bewegt. Ich bin jetzt außer bei SERVAS und dem DJH auch Mitglied bei Couchsurfing, HelpX, Homestay, International Volunteers und Backpackers. Auch dieses elektronische „Logbuch“ hier habe ich eingerichtet, damit Familie, Freunde und Bekannte, die sich dafür interessieren, verfolgen können, wo ich gerade bin und wie es mir so ergeht! Nun warten die letzten notwendigen Einkäufe und der organisatorische Aufwand für meine ersten Ziele Namibia und Tanzania auf mich! Und das Auto muß noch abgemeldet und eingelagert werden und die letzten Kisten gepackt und und und…!
Die Zeit läuft – es sind nur noch 8 Wochen!

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