Auf großer Fahrt durch einen ganzen Kontinent!

27.10.2010
Ich stehe schon kurz nach 6h auf, damit ich mich auch noch von meinen beiden ‚Gastgebern’ verabschieden kann! Es ist total bewölkt draußen – André meint, der Wetterbericht hätte auch Regen für die nächsten Tage angesagt! Na, das passt ja – da fällt mir der Abschied von ‚Western Australia’ doch nur halb so schwer!
Was für ein wunderbares Abenteuer die letzten Wochen hier waren! Ich bin froh, daß aus den erst geplanten etwa 2 Wochen dann doch mehr als 5 Wochen geworden sind – und das war eigentlich zu wenig für dieses vielfältige und immer wieder überraschende Land!

Das Taxi kommt um kurz vor ½10h, um 10h soll ich am Bahnhof sein! Bin ich auch, aber trotzdem ist schon eine Schlange vor mir. Aber ich habe ja jede Menge Zeit! Als ich dann dran bin, gibt mir die junge Frau am Schalter nur das Ticket für die Fahrt heute. Auf meinen Einwand, dass ich auch noch einen Rail Pass bekommen muß, ist sie etwas konsterniert (nein – nicht schon wieder!!!). Da muß sie sich erst kundig machen, wie so was ausgestellt wird. Ich soll schon mal einchecken und dann wieder an den Schalter zurückkommen!
Beim Einchecken dann ein Problem wegen meiner Kühlbox – sie soll 15$ extra Gebühr kosten! Ich verweise auf meinen Anruf gestern bzw. dass nirgends etwas von Extra-Gebühren in ihren ‚travel rules’ steht, aber sie haben ihre Vorschriften. Jetzt ist guter Rat teuer – für das Geld kann ich mir ja bald eine neue kaufen. Andererseits habe ich in die Kühlbox alles gepackt, was ich so für den „Unterwegs-Gebrauch“ bis jetzt eingekauft habe (Salatschüssel, Teller, großes Frotteehandtuch als Not-Bettdecke, Thermosflasche etc. etc.). Das kann ich ncht in Koffer oder Rucksack umpacken – dafür ist dort kein Platz mehr! Mein etwas ratloses Gesicht veranlasst die beiden Damen am Schalter jedoch zu dem Rat, die Coolbox einfach in mein Abteil mitzunehmen. Nachdem ich aber gesagt bekommen habe, dass die Abteile extrem klein wären (und deshalb offiziell nur ein kleiner Rucksack oder Reisetasche als Bordgepäck zugelassen ist!), bin ich ein wenig unschlüssig. Aber die beiden behaupten, das wäre überhaupt kein Problem – also nehme ich das unhandliche Ding eben mit an Bord!
Die Abfahrt ist um 11.55h, bis dahin ist noch eine Stunde Zeit. Einsteigen soll man jedoch schon um 11.30h können! Also setze ich mich noch für einen Kaffee ins Bahnhofscafé. Es sind schon viele Leute da – hier gehöre ich jetzt mal eindeutig zu den jüngeren! Der ‚Seater’ ist zwar ausgebucht, aber viele Backpacker oder dgl. sind bis jetzt nicht zu sehen! Unter den Wartenden ist übrigens auch eine ‚Senioren-Reisegruppe’ aus Deutschland – die sind jedoch im ‚Gold’-Waggon untergebracht!
Pünktlich wird der Waggon zum Einsteigen aufgeschlossen und ich suche mir durch engsten Zugflur, den ich je gesehen habe mein Abteil! Stimmt, die sind wirklich sehr klein – noch ein wenig kleiner, als die in den USA!
Wenn man hier zu zweit ist, muß immer einer vor der Tür warten, bis der andere an- bzw. ausgezogen ist! Aber es ist ein kleines einklappbares Waschbecken in jedem Abteil (auch die Handtücher und ein Etui mit den notwendigsten Toilettenartikeln werden gestellt)! Die Toiletten sind am einen Ende, die Duschen am anderen des Waggons. Aber für mich allein ist es äußerst komfortabel – zwei bequeme gegenüberliegende Sessel mit einem kleinen Klapptisch dazwischen! Mein Rucksack passt auf die kleine Gepäckablage, meine Kühlbox vor/unter das Waschbecken! Dazu gibt es noch zwei kleine Schrankfächer, wo man notfalls noch was aufhängen kann.

Doch dann – oh Schreck – bringt der Schaffner doch noch eine Mitreisende! Eine Chinesin aus Taiwan (die ganz wenig Englisch spricht) mit 5 einzelnen Taschen und Beuteln! Jetzt wird es also wirklich eng. Gott sei Dank habe ich das untere Bett, da bleibt mir das Hoch- und Runterklettern erspart und ich kann meine Sachen in Griffweite unter und neben meinem Bett unterbringen. Kurz danach kommt jedoch der Schaffner und meint, er will mal checken, ob die anderen Abteile bis Sydney alle besetzt sind – vielleicht kann er uns doch auf zwei aufteilen! Und tatsächlich – es geht! Also packt die junge Frau alle ihre Sachen wieder zusammen und wandert in das gegenüberliegende Abteil aus! Was für ein Glück und welche Erleichterung!

Pünktlich fährt der Zug dann los! Erst durch die Suburbs von Perth und dann Richtung Avon Valley nach Osten! Ich packe meine Sachen soweit aus und gehe dann in den ‚lounge car’, einen gemütlichen ‚Wohnzimmer’-Waggon! Bequeme Sessel, Tischchen, freier Kaffee und Tee (und auch frisches Obst!) laden zum gemütlichen Sitzen ein. Und der große Vorteil – man kann beidseitig zum Fenster hinaus schauen (im Abteil hat man ja nur immer eine Seite!). Es gibt dahinter noch einen ‚dining car’, wo man in den nächsten 3 Tagen Frühstück und kleine Mahlzeiten bekommen kann – entweder dort auch gleich essen oder in den lounge car mitnehmen.
Auch hier sind die älteren Leute wieder unter sich – außer mir alles Australier, die die verbilligten ‚pensioners’-Tickets in Anspruch nehmen! Das ist fast die Hälfte vom Backpacker-Ticket oder – falls es früher Staatsangestellte waren – sogar noch weniger! Im Lauf des Nachmittags kommen dann ein junges Pärchen und eine junge Engländerin aus dem Sitzwagen dazu – die müssen jedoch eine extra Gebühr dafür bezahlen, damit sie sich hier mit aufhalten können (und die facilities nutzen!). Das sparen sich wohl die anderen Gäste aus dem ‚seater’… Man darf ja nicht von Klasse zu Klasse wechseln, das ist ganz streng geregelt! Schon komisch!
Am Nachmittag wird dann bekannt gegeben, dass in der Goldgräberstadt Kalgoorlie ein längerer Aufenthalt sein wird und dass man den für eine kleine Stadtrundfahrt incl. der Besichtigung des riesigen „pit“/Loch der Goldmine (450 m tief und fast einen Kilometer lang!) bei Flutlicht nutzen kann. Das kostet 30A$ und ist damit nicht sooo teuer – das möchte ich doch gern machen! Der Stop wird etwa von 22.30-0.00h sein!
Am Fenster wandelt sich die Landschaft schon langsam vom Farmland der Getreidebauern zum Buschland und dann wird es bald wieder ganz ‚leer’ – die ‚nullabor plain’ kündigt sich an!

Während des Nahmittags klappe ich mein Bett schon mal probehalber runter – ausgesprochen bequem! Ich freue mich richtig auf die Nacht! Es gibt auch ein eigenes Radioprogramm im Zug ‚Radio Indian Pacific’, das während der Fahrt immer wieder Informationen über die Gegend gibt, die wir gerade durchfahren – das ist mal eine gute Einrichtung! Also bleibe ich eine ganze Weile auf meinem gemütlichen Bett sitzen, schaue zum Fenster hinaus und höre den Geschichten und Fakten im Radio zu!

Die Zeit vergeht so überraschend schnell – zwischendurch mache ich mir im lounge car noch einen Cappuccino – und ehe ich mich versehe, geht draußen die Sonne langsam unter und der Speisewagen wird geöffnet. Ich hole mir einen ‚Vegetable Ciabatta Toast’ – sehr lecker! Dazu gibt es eine Piccoloflasche eines ausgesprochen guten australischen Weißweins! Mit ein wenig Unterhaltung und Abendessen ist es dann bald an der Zeit, dass Kalgoorlie angekündigt wird. Leider wird es mit der Grubenbesichtigung nichts – es war ein Sturm am Nachmittag und es liegen noch einige entwurzelte Bäume auf dem Zufahrtsweg. Wir können zwar die Buchung deswegen nicht rückgängig machen, aber wir bekommen 5$ zurück gezahlt!
Obwohl wir als Außentemperatur 26° gesagt bekommen, hat sich ‚meine’ Chinesin einen langärmeligen Pullover und eine Daunenweste darüber angezogen. Ich mache sie noch mal darauf aufmerksam, dass es draußen warm sein wird (ich dachte, vielleicht hat sie die Durchsage nicht verstanden) – aber sie meinte, es ist dunkel draußen und windig, da wird es wahrscheinlich ziemlich kalt sein!
War es nicht – auch nicht im Bus! Aber ansonsten war die ganze Geschichte ein Riesen-Reinfall. Man hat zwar vom Bus aus immer wieder zahlreiche schön, alt aussehende Gebäude gesehen, aber wenige davon wurden uns im Vorbeifahren erklärt. Die meiste Zeit erzählte der Fahrer etwas schlüpfrige Witze und eine Ewigkeit fuhren wir ganz langsam durch die Rotlichtbezirke von Kalgoorlie und das daneben liegende Boulder! Ich weiß nicht, was der sonst für Gäste hat – heute jedenfalls waren die meisten nicht gerade begeistert! Darüber hinaus nuschelte er in einem sehr breiten Dialekt – die Mitglieder der deutschen Reisegruppe haben gar nichts verstanden (aber damit auch nichts versäumt!).
Zurück im Zug war dann ganz schnell Ruhe – es war inzwischen doch 0.30h geworden! Licht aus und sich in den Schlaf wiegen lassen!

28.10.2010
Hier im Zug herrschen strenge Sitten! Gestern abend wurde durchgesagt, dass es um 7h Frühstück im Dining Car gibt. Heute morgen wurde diese Durchsage um ½ 7h sozusagen als ‚Wecker’ wiederholt! Ich fiel fast aus dem Bett!
Geschlafen habe ich sehr gut – aber damit hatte ich bisher in Zügen ja noch nie Probleme! Obwohl aus dem leisen Dahingleiten bis kurz vor Kalgoorlie dann eine ziemliches Gerumpel wurde! Also schnell gewaschen und angezogen und ab zum Dining Car! Sie warteten schon auf mich, war wohl eine der Letzten. Um ½ 8h wurde das Frühstücksangebot beendet! Ich war der Meinung, dass es AB 7h Frühstück gibt und nicht nur UM 7h…
Das finde ich nun schon etwas merkwürdig – hat man doch den ganzen Tag hier im Zug nichts zu tun. Darüber hinaus sahen einige Leute so aus, als hätten sie entweder nicht besonders oder noch nicht ausgeschlafen! Sollte ich vielleicht einen Vermerk auf meinem Feedback-Formular machen?
Draußen war immer noch die unendliche Ebene der ‚Nullarbor plains’ – der Name hat übrigens lateinische Wurzeln: Nullus=null und arbor=baum, also „kein Baum“ weit und breit. Und das trifft es genau – überall nur niedrige Pflanzen oder kleine Büsche! Der erste ‚Ort’ heute morgen ist Rawlinna –

es gibt dort das Bahnhofsschild, die Bahnhofstoiletten, zwei Wassertürme, 2 große Speicher, 4 Häuser und in der Nähe große Abraumhalden! Gold – das wird auch hier gefördert!

Nach dem Frühstück mache ich es mir im lounge car bequem und lasse die Landschaft an mir vorbei ziehen. Es ist fast ein wenig wie meditieren! Trotz der Eintönigkeit der Landschaftsformation ist für Abwechslung gesorgt – immer wieder ist die Landschaft mit reich blühenden roten Blumen gesprenkelt und hin und wieder stehen auch verlassene Überbleibsel aus ‚besseren Zeiten’ herum!
Gegen Mittag kommt Cook in Sicht – dort hat der Zug eine halbe Stunde Aufenthalt, um Wasser und Diesel nachzufüllen. Die Fahrgäste dürfen während dieser Zeit aussteigen, und den Ort besuchen!
Cook war bis in die 80er Jahre hinein ein quirliges kleines Städtchen mit etwa 600 Einwohnern. Es gab eine eigene Schule, sogar ein kleines Krankenhaus, einen öffentlichen Pool und 4 Hotels! Inzwischen wohnen noch 4 Leute dort: Die Frau, die für den ‚Bahnhof’ verantwortlich ist und deren Ehemann, Tochter und Mutter. Der Vater ist voriges Jahr verstorben! Die Tochter arbeitet seit kurzem auch bei der Eisenbahn, ist Zugbegleiterin im Indian Pacific! Sie wurde damals erst per Telefon, dann per Internet unterrichtet. Ihre ‚Spielkameraden’ waren einige Dingos, denen sie Namen gegeben hatte und die mehr oder weniger auf sie hörten! Dieser Außenposten an der Zugstrecke bleibt auch weiter bestehen, da ja der Nachschub an Wasser und Diesel gewährleistet werden muß! Durch den 4x wöchentlichen Halt des Indian Pacific (jeweils 2x hin und zurück) hat die Familie noch ein schönes Zubrot: Sie verkaufen Souvenirs und haben auch die wichtigsten Dinge im Angebot, die man so bei einer langen Zugfahrt brauchen könnte: Zahnbürsten, Tampons, Haarbürsten, Seife…
Beim Spaziergang durch die Stadt kann man sich schon noch vorstellen, dass hier einmal so viele Leute gelebt haben sollen! Aber nachdem de Goldfunde immer weniger wurden, sind nach und nach alle weggezogen. Die Häuser stehen zum großen Teil verlassen herum – sie lassen sich ja auch nicht verkaufen. Wie mir die Bahnhofsfrau erzählte, kommen ein paar der früheren Bewohner hin und wieder für ein paar Tage Ferien zurück – das ist dann schön für sie wie auch für die früheren Nachbarn!

Während unser Zug abgefertigt wird, kommt auch gerade ein gaaanz langer Güterzug zur Dieselaufnahme angefahren!
Cook liegt in der Mitte der längsten geraden Zugstrecke der Welt: 478 km ohne jede Abweichung nach links oder rechts oder gar Kurven!!!
Gar nicht lange nach unserem Aufbruch von Cook nähern wir uns dem früheren Atombomben-Versuchsgelände der Briten – auch sie haben ohne Rücksicht auf die dort Wohnenden wie auch die dort beheimateten Aboriginies in den 50er Jahren fleißig ‚herum gebombt’!
Langsam wechseln wir von der ‚plain’, also Ebene, wieder in etwas hügeligeres Land aus rotem Sandstein. Das sieht jetzt beim Nachmittagslicht natürlich besonders schön aus! Es hat sich etwas bewölkt draußen – aber der ‚Zugwetterbericht’ hat für morgen früh in Adelaide auch Regen angesagt!
Nach einem leckeren Sandwich und heute Rotwein zum Abendessen sitze ich noch eine Weile mit einem Ehepaar aus Melbourne zusammen. Sie werden morgen früh den Zug verlassen und den Rest des Weges mit ihrem Auto, das im Autotransporter mit uns gefahren ist, zurück legen.
Zurück in meinem Abteil, schlafe ich zwar schnell ein, bin aber bald wieder wach – es ruckelt doch zu sehr! Aber das ist nicht schlimm – wir fahren gerade an Woomera vorbei, dem Raketenversuchsgelände von Australien. Es ist zwar hell erleuchtet wie eine Großstadt, aber zu weit von der Zugstrecke entfernt, als das man etwas erkennen könnte! Aber auch der grandiose Sternenhimmel lässt mich noch eine Weile zum Fenster hinausschauen. Vielleicht kann ich ja noch wach bleiben, bis wir in der Hafenstadt Port Augusta ankommen!

29.10.2010
Nein, natürlich bin ich doch eingeschlafen, ehe wir in Port Augusta ankamen und erst kurz vor Adelaide wieder aufgewacht! Draußen ist es wieder etwas ‚ländlicher‘ geworden! Felder, einzelne Farmen und Dörfer wechseln sich ab, hin und wieder ist auch ein Bach oder Flüßchen zu sehen!

In Adelaide müssen alle den Zug verlassen, nicht nur die, die hier ihre Reise beenden! Die Reinigungskräfte ‚entern’ den Zug, Gepäck muß aus-, um- und eingeladen werden, die Vorräte aufgefüllt etc. Die Fahrgäste, die noch bis Sydney fahren, können jedoch ihr Gepäck im Abteil lassen! Es wurden wieder Touren angeboten. Da ich jedoch vorhabe, noch mal für einige Tage hierher zu kommen, verzichte ich darauf! Ich nutze die Gelegenheit für ein Frühstück im Bahnhofsrestaurant, einen Bummel durch die Souvenir-Abteilung für Indian Pacific und Ghan und das Sichten meiner Emails. Ein paar Gespräche mit einigen Leuten, die hier ausgestiegen sind, waren auch dazwischen – sie mussten auf ihr Gepäck bzw. auf das Ausladen ihrer Autos aus dem Auto-Transporter warten! Eine gute Gelegenheit, noch letzte Tipps für meine Weiterreise zu erhalten!
Pünktlich um 12h fährt der Zug fahrplanmäßig wieder ab und wir befinden uns weiter im Farmland. Manch Dörfer und kleine Städte liegen am Weg – doch plötzlich ändert sich die Landschaft wieder! Es geht auch bergauf und der Zug wird deutlich langsamer – wir nähern uns Broken Hill der alten und noch immer sehr geschäftigen Bergwerksstadt!
Hier habe ich die kleine Rundfahrt wieder gebucht und diesmal hat es sich auch gelohnt. Wir sehen eine Menge alter, sehr gut erhaltener und noch genutzter Gebäude, immer wieder mit prächtigen Rosenbüschen davor oder auch anderem Blumenschmuck, wir fahren auf die Abraumhalde einer aufgelassenen Mine und haben eine herrlichen Ausblick auf die Stadt und die gesamte Länge unseres Zuges. Aber wir kreuzen auch eine Menge von tiefen bzw. breiten ‚Kanälen’, die jetzt zwar trocken liegen – aber man kann sich gut vorstellen, welche Wassermassen nach Regenfällen die Stadt durchfließen! Wie uns unser Guide erklärte, ist es für die Männer hier stets eine willkommene Gelegenheit für ‚White Water Rafting’ mitten in der Stadt! Natürlich erhalten wir auch eine Menge anderer Informationen über das Leben hier. Wie auch in den anderen Minenstädten leben in Broken Hill überwiegend Männer – 3 Wochen arbeiten, 2 Wochen frei und die bei den Familien (die i.d.R. irgendwo weit entfernt leben!). Entsprechend viele Pubs und Restaurants und wenig Schulen oder Supermärkte gibt es…
Wir fahren weiter, als die Dämmerung langsam einsetzt! Ich packe meine Sachen wieder soweit möglich ein und bereite mich auf die letzte Nacht vor. Heute gibt es gebackene Kartoffel mit Gemüse, Käse und Sauerrahm zum Abendessen und ich verschwinde bald in meiner Kabine – eigenartigerweise bin ich richtig müde heute!
Ich kann jedoch lange nicht einschlafen, da der Zug heute extrem rumpelig ist! Keine Ahnung, was der Grund ist – es ist jedenfalls total laut und vor allem unruhig hier!

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5 Antworten zu Auf großer Fahrt durch einen ganzen Kontinent!

  1. Annette schreibt:

    Hi Christine,

    freu mich immer, von dir zu lesen. Verfolge deinen Weg durch Australien in meinem langweiligen Büro und bin immer dabei. So kann ich wenigstens zu Hause in fernen Ländern weilen und freue mich auf mein baldiges Arbeitsende im November 2011. Dann gehts auch bei mir on tour durch diese Welt.

    Ich wünsche dir weiterhin eine gute Reise und pass auf dich auf. Viele glückselige Momente sollen dein Reisen erhellen.

    Liebe Grüße
    Annette

  2. Sohn #2 schreibt:

    ja was ist denn da los?
    Wir vermissen die Berichte über die Weiterreise, Fotos von Kängaroos, der Oper in Sydney und die Harbour Bridge.
    Herbstlich-stürmische Grüße aus der Heimat
    der sohn #2

    • grannyontour schreibt:

      Jaja, das mit dem Internet wird hier an der Ostkueste nicht einfacher! Wie komme ich auf die DOS-Ebene in meinem notebook, um in der usergroup was englisches unterzubringen??? Aber eigentlich will ich das garnicht wissen – am Montg geht es zurueck nach Sydney, da habe ich wieder funktionierendes WLan! Und kann die angeforderten Fotos machen – letztes Mal dort war stroemender Regen 😦

  3. Christel aus Starnberg schreibt:

    Hallo, Granny !!

    Wir wünschen Dir eine schöne (sicher lauwarme) Weihnachtszeit und alles Gute
    für 2011. Nachträglich auch noch gute Wünsche zum Geburtstag – habe ich verpennt.
    An dem Tag hatten wir Werners Beisetzung.

    Ich hoffe, alles ist gut und Deine Wünsche werden wahr. Ich verfolge Dich. Wenn ich mal nicht dazukomme (Du weisst – Rentner), macht nichts – ich drucke alles aus.

    Bis bald und tschüß

    Christel

    • grannyontour schreibt:

      Ja – lauwarm wär schon recht, vor allem aber nicht feucht hier in New Zealand!
      Schöne Weihnachten auch für Euch und einen fröhlichen Start in ein GESUNDES 2011!
      Christine

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