Die letzten Tage – Adelaide und Sydney

14.12.2010

Heute habe ich mal wieder lange geschlafen – erst um 9h stehe ich auf! Dieser Tag wird ein bisschen gemütlich angegangen. Ich habe ja nichts besonderes vor, außer dass ich das Auto um 4h nachmittags zurück bringen muß!
Als ich meine Emails checke, finde ich zu meiner großen Verwunderung immer noch keine Bestätigung für meinen Flug nach Sydney morgen Mittag. Ich gehe deswegen bei einem in der Nähe liegenden ‚Flight Centre Office’ vorbei, um mal nachzufragen. Die können natürlich nicht auf das System zugreifen (was Anderes hätte mich nun auch wirklich gewundert!) und gar nichts nachprüfen. Sie geben mir aber die Telefonnummer der Fluggesellschaft, mit der der Flug stattfinden soll – ich soll dort selber mal anrufen (toller Service!). Bei diesem Telefonat erfahre ich, dass überhaupt kein Flug für mich gebucht ist. Na toll, ich habe mit meiner Kreditkarte bezahlt und danach auf der WebSite die Mitteilung bekommen, dass ich eine Flugbestätigung per E-Mail erhalten werde. Aber jetzt muß ich schweren Herzens eine neue Buchung machen und bei der nächsten Kreditkarten-Abrechnung erstmal gut aufpassen und notfalls einen der möglicherweise doppelt berechneten Flüge wieder zurückziehen! Leider bekomme ich keinen günstigen Flug mehr mit der Mittagsmaschine, sondern nur noch morgens um kurz vor 9h. Das heißt, morgen wieder früh aufstehen – der Bus zum Flughafen geht um kurz nach 6h!
Mittags fahre ich auf dem Weg in die Stadt in einem Outlet Center vorbei – ich brauche dringend eine neue Hose! Fast 6 Monate mehr oder weniger ununterbrochen getragen gibt jetzt die erste meiner mitgebrachten langsam ihren Geist auf! Aber leider werde ich nicht fündig – entweder zu ‚affig‘, zu klein oder aber richtig teuer. Na gut, werde ich es eben in Sydney noch mal versuchen!
Pünktlich um 4h bin ich bei Hertz und gebe mein Auto zurück! Die Dame am Counter freut sich, dass den Wagen so wohlbehalten wieder zurück gebe – sie wartete schon dringend darauf! Jetzt zu Beginn der großen Ferien wird jedes Fahrzeug gebraucht! Man merkt auch im Hostel diese Zeit – heute sind alle Zimmer ausgebucht und vor allem von (sehr) jungen AustralierInnen besetzt!
Den Weg aus der Stadt zurück lege ich mit der ‚Tram’ zurück. Das kostet 4,60$, aber es ist auch ein ziemliches Stück! Der erste Teil des Weges durch die Innenstadt ist gratis, dann steigt ein ‚conductor’ zu, der Fahrkarten kontrolliert und verkauft. In meinem Fall ist das eine ‚conducteuse’, die aber meinen 50$-Schein nicht wechseln kann. Ich werde jedoch nicht auf die Straße gesetzt, wie das bei uns geschehen wäre, sondern ich darf ganz offiziell ohne zu bezahlen mitfahren! Da bin ich doch wieder ein bisschen versöhnt mit den MitarbeiterInnen der Transportsysteme hier :-)!
In unserem Zimmer sind auch zwei australische Schülerinnen mit eingezogen, die 2 Wochen bleiben werden. Uns beiden bisherigen Bewohnerinnen ist das egal, wir reisen ja beide morgen früh ab!
Meine Mitbewohnerin aus der Schweiz bewundere ich total: Sie war mit einer Kollegin für 6 Wochen unterwegs, die aber früher nach Hause mußte. Da ihr Ticket nicht umbuchbar war und ein neues viel zu teuer, hat sich sich entschlossen, die letzte Woche hier noch allein zu verbringen! Das allein wäre ja nicht so besonders, aber sie spricht wirklich kein Wort Englisch!!! Es geht zwar ein wenig mit Händen und Füßen und einzelnen Begriffen – aber das finde ich ist wirklich mutig!
Ich packe meine Sachen noch um – es muß ja alles wieder in meinen ‚Ursprungsgepäck-Umfang’ von meinem kleinen Koffer und Rucksack passen! Einiges habe ich schon bei Rosalie gelassen für den Thriftstore, einiges sortiere ich hier noch aus – z.B. meine Kühlbox, den dicken Australien-Reiseführer und die teuer erstandenen Stadtpläne für Melbourne und Adelaide :-(! Ein Buch, das ich ausgelesen hatte, konnte ich hier gegenüber in einem ‚Book Exchange’ gegen das aktuelle ‚Last night in twisted river’ von John Irving tauschen! Meine Lebensmittel habe ich alle aufgebraucht, hatte ich wirklich sehr gut geplant! Letztendlich hat auch alles wieder Platz und ich kann beruhigt ins Bett gehen. Morgen wird der Wecker schon wieder um 5.30h klingeln!

15.12.2010

Ich werde vom Wecker geweckt (und meine Mitbewohnerinnen natürlich auch!). Das heißt, die Dame aus der Schweiz war schon wach – sie hatte so gut wie garnicht geschlafen, weil wie ihren Flug noch nicht rückbestätigt hat (und der geht auch heute mittag!). Sie fragte mich, ob ich das für sie machen könnte. Ich könnte es versuchen, obwohl es ja eigentlich schon zu spät dafür wäre! Aber sie hat keinerlei Kontakt-Telefonnummern, abgesehen von ihrem Reisebüro in der Schweiz – aber dort ist es schon zu spät am Abend! Wir können auch keinen Computer befragen, da es kein WLan hier gibt und für die anderen Computer immer eine bestimmte Zeit ‚gekauft‘ werden muß – und wir haben beide kein Guthaben dafür! Ich versuche sie zu beruhigen: Sie fliegt mit Qatar Airways und hat einen Linienflug – ich denke, sie wird schon mitgenommen werden! Sie tut mir so leid in all ihrer Aufregung, aber leider kann ich ihr so gar nicht helfen! Sie hilft aber mir noch aus der Patsche – ich habe gestern abend ganz vergessen, Geld für den Bus zu wechseln (und ich möchte mich nicht darauf verlassen, daß ich wieder gratis mitfahren darf!). Sie kann mir zwar nicht wechseln, aber wir tauschen 10 US$ von mir gegen 10 AU$ von ihr (der Kurs ist derzeit ziemlich 1:1) – sie ist sehr froh darüber, denn damit kann sie sich in Doha am Flughafen zumindest einen Kaffee kaufen bei ihrem Aufenthalt und muß dafür nicht die Kreditkarte nutzen!
Ich mache mir noch schnell einen Becher Cup Noodles zum Frühstück und dann gehe ich zur Bushaltestelle! Es ist ein kalter Wind draußen, ich muß sogar meine Jacke anziehen – und es sieht nach Regen aus! Ich bin gespannt, wie das in Sydney sein wird – ob ich mal bei schönem Wetter dort ankommen werde? Der Bus läßt auf sich warten und da ich eine Buchung bei einem der Billigflieger habe, die überpünktlich die Checkin-Schalter schließen, nehme ich mir dann doch ein Taxi, damit ich rechtzeitig am Airport sein kann (die ganze Wechselei hätte ich mir also sparen können…). Das ist nicht weit und daher nicht allzu teuer und ich bin genau zur rechten Zeit dort.
In der Abflughalle erwartet mich ein richtig großer Weihnachtsbaum – da bekomme ich doch plötzlich ein bißchen Heimweh…

Kurz vor der Sicherheitskontrolle fällt mir siedendheiß ein, daß ich wieder mal mein Taschenmesser in meiner Handtasche gelassen habe (ja, ja – ich weiß!!!). Also schnell zurück zum Checkin und gefragt, ob es einem Möglichkeit gibt, es doch mitzunehmen! Und man kann es kaum glauben, die Dame ruft in der Gepäckabteilung an und mein Koffer wird doch tatsächlich nach einer Weile wieder an den Counter gebracht, damit ich das Messer schnell dort hinein stecken kann! Wieder eine gute Erfahrung mit den Transportunternehmen 🙂 – das gleicht langsam meine schlechten doch ein wenig aus!

Der Flug verläuft ohne Probleme und wir kommen bei strahlendem Sonnenschein und richtig warmen Wetter in Sydney an! Ich frage mich zur besten Möglichkeit durch, in die Stadt zu kommen und nehme dann den Airport-Train zum Circular Quay, von dort geht der direkte Bus nach Coogee! Es dauert nur 15 Minuten bis in die Stadtmitte – das ist wirklich sehr angenehm. Schade, daß ich mein ganzes Gepäck dabei habe, ich würde bei dem herrlichen Wetter zu gerne hier am Quay ein wenig den Sommer genießen! Ich kaufe mir zumindest eine kleine Portion ‚Fish’n Chips‘ und setze mich auf eine Bank zum Mittagessen! Jede Menge neugieriger und vor allem hungriger Möwen schaut mir dabei zu und ich habe meinen Spaß daran (und die Leute um mich heraum auch), meine Pommes/’Chips‘ hoch in die Luft zu werfen, wo sie im Flug von den Möwen geschnappt werden! Als ich gerade in den Bus steigen will, kommt doch tatsächlich ein Auto um die Ecke mit einem richtigen Christbaum auf dem Dach!

Na ja, in einem gut klimatisierten Haus hält der wahrscheinlich gerade so bis Weihnachten…:-)
Ich kann meine restlichen Busfahrkarten von vor 4 Wochen noch nutzen und brauche also hier kein Kleingeld! Irgendwie ist der Weg zu Zsolts Wohnung dann wie ein bißchen ’nach Hause kommen‘. Ich klingel erst, aber sie sind wohl beide nicht da! Aber er hatte mir in seiner Mail geschrieben „Du weißt ja, wo der Ersatzschlüssel liegt“, also hole ich den und sperre mir die Tür selbst auf – drinnen begrüßen mich zumindest die beiden Katzen ! Als ich mich gerade ein wenig frisch gemacht habe und mir einen Kaffee mache, kommt plötzlich doch Mario aus seinem Zimmer. Er hatte seine Enttäuschung über das mißlungene Mißtrauensvotum von Berlusconi mit einem Mittagsschlaf besänftigen müssen :-)! Aber das ist ja auch wirklich nicht zu glauben, daß dieser Mensch mit seinem Geld wieder alles für sich entscheiden konnte!
Aber was macht ein Italiener, wenn es ihm schlecht geht? Genau – eine große Schüssel Spaghetti Aglio e Olio und ich bin dazu eingeladen! Während des Essens tauschen wir uns über die Erlebnisse der letzten 3 Wochen aus und der Nachmittag vergeht wie im Flug! Ich lege mich danach ein halbe Stunde hin und fange dann an, meinen Blog zu aktualisieren! Da ist ja lange nichts gemacht worden – aber es gab halt wenig Möglichkeiten unterwegs. Heute kommen die Texte dran und ab morgen werde ich dann die Fotos nachladen – also bitte Geduld, Ihr lieben Leser!
Um kurz nach 5h kommt auch mein inzwischen wirklich guter Freund nach Hause und jetzt muß natürlich erzählt werden – wie es mir ergangen ist, wo ich übernachtet habe, was ich erlebt habe und was ich überhaupt dazu sage, daß sie mir extra Sonnenschein für meine letzten Tage hier bestellt hätten :-)!
So klingt der Tag aus – morgen werde ich das Wetter vielleicht bei einem Segeltrip genießen! Ich habe heute mittag am Hafen einen Anschlag gefunden, daß man auf der „Spirit of Sydney“, einer America’s Cup Yacht, einen nachmittäglichen Törn machen kann. Ich hatte gleich angerufen und es sind für morgen auch noch Plätze frei. Die Dame am Telefon meinte nur, daß ich die Wetterentwicklung abwarten soll und dann morgen einfach kommen, wenn es für mich passend wäre! Denn eigentlich sind für morgen leichte Schauer angesagt… 😦

16.12.2010
Also – das Wetter sieht zwar grau aus, aber (noch) trocken und ein Anruf beim ‚Segelverein’ bestätigt mir, dass der Törn stattfindet!
Also schnell mal wieder eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt und dann in den Bus gesprungen! Da der Pickup in Pyrmont ist (ja, das gibt es hier auch – aber ohne ‚Bad’!), fahre ich von der Town Hall das letzte Stück mit dem Taxi, damit ich nicht zu spät komme.
Aber welche Enttäuschung! Ich kann nicht mitsegeln, weil ich nicht die richtigen Schuhe dabei habe!!! Es müssen zwingend Sneaker oder Board Shoes sein – meine Trekking Sandalen gehen leider nicht. Ich habe aber auch gar keine anderen passenden – nur noch meine Wanderschuhe und ein paar Pumps (für alle Fälle!)! Aber beide machen die berühmten ‚marker’ auf dem Deck, deshalb meine Sandalen, weil die ‚abriebfest’ sind! Aber es müssen geschlossene Schuhe sein! Extra ein Paar kaufen ist mir das nicht wert (schließlich sind sie hier auch ganz schön teuer!) und das ist der Törn an sich ja auch schon – abgesehen davon, dass ein Einkauf von der Zeit her nicht möglich wäre. ‚Leihschuhe’ gibt es auch nicht. Also verzichte ich schweren Herzens auf die Segeltour – ich bekomme aber mein Geld voll zurück und den Hinweis, dass auch in Auckland so was ähnliches angeboten wird! Aber halt nicht auf einem ‚’America’s Cup Segler’ :-)!
Einer der Mitarbeiter dort im Büro nimmt mich danach mit zurück in die Innenstadt und ich beschließe, den Nachmittag für einen Besuch des Skytowers zu nutzen! Dieser Turm, etwa so hoch wie unser Fernsehturm in München, steht mitten in der Stadt – eingezwängt zwischen mehrere Hochhäuser! Von daher ist der Eindruck von außen eher enttäuschend, dafür ist die Sicht von oben eher so wie von einem der ganz hohen Häuser überall auf der Welt – direkt auf das Dach der Nachbargebäude! Und da gibt es von pools über Tennisplätze und Dachgärten ziemlich viel zu entdecken! Die Sicht ist leider nicht sooo gut, sodaß der Blick nach Coogee – mein ‚Mehrfach-Zuhause’ hier – im Dunst untergeht!



Der restliche Nachmittag gehört einem gemütlichen Café, einem Besuch in einem Department Store (ähnlich unseren Karstadt- und Kaufhof-Kaufhäusern) und einem Spaziergang durch die Innenstadt. Hier ist inzwischen auch richtig Weihnachtshektik angesagt – für mich ganz fremd bei den Temperaturen hier. Aber die Kinder, dich ich beobachte, wie sie sich an den weihnachtlich geschmückten Schaufenstern die Nasen platt drücken – die sind hier nicht anders wie überall auf der Welt vor Weihnachten! Quer durch den Hyde Park bummel ich dann zurück zur Bushaltestelle, wo ich mir einen Bus nach Hause fange!



Dort komme ich gerade richtig an, um meine Wäsche von der Leine zu nehmen und dann bricht der nächste Wolkenbruch los – wo bin ich hier nur hingeraten?
Abends erfahre ich von Torsten, dass eine liebe Freundin von mir gestern gestorben ist. Das macht mich unsagbar traurig – ich hatte mit ihr bei meiner Abreise noch von einer gemeinsamen Reise nach meiner Rückkehr gesprochen! Ich sitze da als heulendes Häufchen Elend! Zsolt ist rührend – er versucht gar nicht erst, mich zu trösten, sondern verschwindet einfach in sein Zimmer und nimmt Mario gleich mit, damit ich ungestört bin! Sie sind schon besonders lieb, „meine“ beiden Männer!

17.12.2010
Das Wetter draußen passt heute absolut zu meiner Stimmung! Ich habe wenig geschlafen, mir ging soviel durch den Kopf! Irgendwie ist meine ganze Reiselust bei Null gelandet nach der schlechten Nachricht gestern! Ich muß aber in die Stadt fahren – ich habe mir gestern eine Hose gekauft und die wurde mir bis heute noch etwas kürzer gemacht! Deren Abholung verbinde ich noch mit einem kurzen Einkaufsbummel – ich will heute abend noch mal kochen für uns drei! Gegenüber dem Supermarkt in Surry Hill entdecke ich ein Geschäft mit italienischen Spezialitäten! Traumhaft! Hier kaufe ich ein wenig leckeren Käse für morgen und San-Daniele-Schinken. Dazu ein tolles Ciabatta-Brot! Für heute abend finde ich dort auch original Büffel-Mozzarella als Vorspeise. Nach einem wunderbaren Cappuccino hole ich dann die restlichen Zutaten für das Abendessen: Fleischpflanzl mit Champignon und Kartoffeln! Ich hatte plötzlich so eine große Lust auf so was!
Beim Kochen streichen die beiden Katzen unentwegt um meine Beine – sie würden da wohl auch gerne mitessen!
Uns allen schmeckt es großartig! Mario kann sich gar nicht einkriegen, dass er „echten“ Mozzarella auf dem Teller hat! Er erzählt mir so nebenbei, dass er immer, wenn er von daheim in Kalabrien nach Rom gefahren ist oder zurück, in Battipaglia („das wirst Du nicht kennen“!!!) angehalten hat, um sich in den dortigen Käsereien an frischem Büffel-Mozzarella zu laben und für die nächsten Tage einzudecken!
Zsolt findet die ‚Fleischpflanzl’ köstlich – deutlich besser als die hier zu kaufenden ‚burger’. Gut dass ich eine große Platte voll gemacht habe – er isst 3 und Mario 4 und es bleiben noch ein paar für morgen übrig! Die Nachspeise in Form von Honigjoghurt mit Ananas muß dann erst mal eine Weile warten…

18.12.2010
Als ich aufwache, macht sich Zsolt gerade für die Arbeit fertig. Er will mittags zurück sein, damit wir noch schnell zusammen essen können, ehe er mich dann am Nachmittag zum Flughafen bringen wird.
Ich mache vormittags einen kleinen Abschiedsspaziergang nach und durch Coogee – bringe meine letzte Weihnachtspost weg und lasse mir im kleinen Café ein schönes Croissant mit Latte Macchiato zum Frühstück schmecken!



Zuhause packe ich dann meinen Koffer fertig. Die CDs, die ich mir in Western Australia als Unterwegs-Unterhaltung für ‚radio-empfangslose Zeiten’ gekauft hatte, hole ich mir mit Hilfe eines externen CD-Laufwerks von Zsolt auf mein kleines Netbook, um sie dann auf den Ipod ziehen zu können! Als ich danach das Notebook noch für den Flug aufladen möchte, sehe ich, dass das nicht funktioniert! Meine Überprüfung ergibt, dass offenbar der Stecker an der Stelle gebrochen ist, wo er in das Notebook eingeführt wird. Na Bravo – so was Ähnliches hatte ich doch schon mal! Ich hoffe nur, dass ein Ersatzkabel in Auckland zu finden nicht zu einem ähnlichen Problem wird wie damals in Bunbury! Aber darüber zu grübeln macht ja jetzt wenig Sinn.
Ich gehe lieber Bratkartoffeln für uns machen und die restlichen ‚Pflanzl’ aufwärmen (das richtig auszusprechen, fordert die beiden Jungs ganz schön!). In gemütlicher Runde sitzen wir noch mal um den Tisch und dann heißt es von Mario Abschied nehmen. Er wird zwar am 28.12. kurz nach Auckland fliegen, damit er bei der Wiedereinreise wieder für 3 Monate ein Touristenvisum bekommen kann – da werden wir uns aber nicht treffen können! Er kommt an und fliegt 3 Stunden später wieder zurück!
Der Weg zum Flughafen geht noch mal durch ganz fremde Stadtteile von Sydney! Irgendwie fällt mir der Abschied richtig schwer – war es doch fast wie Familie mit den beiden Jungs. Aber Zsolt will unbedingt irgendwann im Winter nach Bayern kommen, um in den Alpen mal Skifahren zu gehen! Also gute Aussichten, dass wir uns vielleicht nochmal wiedersehen!
Es fängt wieder an zu regnen („auch der Himmel ist traurig, dass Du gehst…“ – ist das nicht nett?) und nach einer herzlichen und festen Umarmung verschwinde ich mit meinem Gepäck schnell in der Abflughalle
Sydney und Australien sind plötzlich schon Vergangenheit!

7 Antworten zu Die letzten Tage – Adelaide und Sydney

  1. Karin Holzer schreibt:

    Na, bist du nun zum Segeln gegangen oder nicht? By the way, ich kenne Sydney nur bei Sonne und immer windig!
    Wir hier in der Oberpfalz ertrinken derzeit im Schnee – sogar durften de SchülerInnen schon zwei Tage wegen Chaos zuhause bleiben; für uns war pädagogische Konferenz angesagt.
    Dieses Jahr könnte sich glatt die weiße Weihnacht bewahrheiten.
    Gute Zeit dir weiterhin,
    herzl. Gruß,
    Karin

    • grannyontour schreibt:

      Nein, leider – das Segeln mußte ausfallen! Ich hatte nicht die richtigen Schuhe dabei! Im Ernst – man muß sneaker oder board shoes haben und ich habe nur meine Wanderschuhe, Trekkingsandalen und ein paar Pumps (für alle Fälle, aber eben nicht für diesen ganz speziellen geeignet!) dabei. Die Trekkingsandalen haben zwar weiche und nicht abfärbende Sohlen, gingen aber trotzdem nicht (waren nicht „geschlossen“). Extra was kaufen und dann zu verschenken (mein Platz im Gepäck ist ja genau limitiert!) fand ich bei dem Preis des Törns dann doch etwas übertrieben. Ich werde mein Glück in Auckland nochmal versuchen!
      Mein Ankunftstag hier war sonnig und viel Wind, gestern hat es erst nachmittags aufgemacht und heute sieht es wieder ganz düster aus – aber heute geht es ja (leider!) weg aus Australien!

  2. mike schreibt:

    liebste christine,
    ich bin jetzt wieder mal auf dem laufenden. hab schon bei stephan u. torsten
    nachgefragt, ob ich mir sorgen machen soll, weil ich so lange zeit nichts gelesen habe.
    aber von beiden wurde ich beruhigt. stephan hat ( ich glaube deine eigenschaften )
    zu einen adventsnachmittag eingeladen. ich fands toll, konnte leider erst
    abends eintreffen (mein persönliches vorweihnachtskonzert nokia night of the proms)
    doch dann war die familie zusammen. klein anna ist so süß . na ja, wenn du dann wieder zu hause bist kannst sie mal richtig in die arme nehmen und fest drücken.
    heute war ich schon wieder bei monika u. stephan, sie haben den eingangsbereich
    neu gestaltet, ich sage dir eine wucht.
    so nun ein paar anmerkungen zu deinen zeilen. deine schweizerin kommt mir fast vor, so wie ich. doch so mutig, du kennst mich, wäre ich dann doch nicht. aber immerhin hut ab. bei dir gibt es allerhand interessantes zu lesen und die spaghetti würden mir jetzt auch gut schmecken. aber ich sage nur, war sind schon spaghetti……… nichts gegenüber der leckeren friesischen käsesupppe, die monika auftischte. du wirst es nicht für möglich halten, hab sogar 2x nachgefaßt, lecker lecker lecker.
    jetzt wünsche ich dir ein paar erholsame tage und in schon richtig gespannt auf deinen
    weihnachtsbericht.
    ganz liebe grüße schickt dir aus dem tiefverschneiten münchen mike

  3. Michaela Linde schreibt:

    Ich wünsche Dir ein wundervolles Weihnachtsfest,ein erlebnissreiches neues Jahr und bleib einfach so wie Du bist;-)

    Hier haben wir Schnee genug,waren schon Skifahren.Am Sonntag geht es dann-so das Wetter will-nach Antalya,Radfahren und wandern,auspannen,weg sein

  4. Anne schreibt:

    Liebe Christine,
    ein schönes Weihnachtsfest und für dich ein in jeder Hinsicht gutes 2011 – wo immer du dich auch rumtreibst! Wir haben Schnee, Schnee, Schnee……. Aber es soll – so las ich – auch im Osten Australiens (New South Wales, Victoria) geschneit haben.
    Liebe Grüße – alles Gute!
    Anne

  5. Claudia schreibt:

    So liebe Christine. Auch von mir ein frohes und gesegnetes Fest. Bin extra früh aufgestanden um zu kuggen ob schon was neues von Ihnen hochgeladen wurde. Mich würde mal interessieren wie sie Weihnachten so mit Heimweh umgegangen sind, oder ob das durch andere Wetterverhältnisse etc. nicht so durchkam. Nur wenns Ihnen nix ausmacht darüber zu berichten. Gerne auch als Email, ich denke sie sehen meine ja. Wenn nicht auch gerne über CS (happyholliday66) (extra mit 2 L)habe sie dort auch schon gefunden.
    Dann weiterhin viel Spaß und gute Zeit.
    Ihre Claudia

  6. Gundula Schabow schreibt:

    Liebe Christine, da will ich mich in den Kreis der Weihnachtswünscher einreihen und dir in dieser Gegend schöne Festtage wünschen, wie auch immer die aussehen mögen! bei uns ging es familiär sehr ruhig zu, Matti ist ja seit 2 Monaten nach Berlin umgezogen und macht dort den Fahrradkurier, aber ist an den Feiertagen bei uns. Anne und Familie waren am 4. Advent hier und jetzt ist Oskar erstt mal ein bisschen fiebrig, sie blieben in Augsburg und fahren dann vielleicht nach Kassel zu den Schwiegereltern. Kathrin mit Familie ist im Schwarzwald bei den Schwiegereltern und kommt vielleicht nach den Feiertagen oder über Hl.3 Könige, du siehst, im Moment bröckeln die großen Familienzusammenkünfte an diesen Tagen.
    Dir jedenfalls ganz viel Freude an dieser einzugartigen Tour, die du machst. Ich hoffe bald mal wieder ganz Aktuelles zu lesen. Von uns liebe Grüße, gutes neues Jahr, Olaf und Gundi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s