Durch die Reisfelder…

1.9.2010
Trotz einigermaßen dichter Bewölkung animiert mich Adi heute zu einem Spaziergang durch die benachbarten Reisfelder! Denn selbst, wenn es regnen sollte – normalerweise sind das nur mehr oder weniger ergiebige Schauer und dann dann ist es ja sehr warm dabei!
Erst ein kleines Stück durch die pulsierende Hauptstraße. Dann kommt man durch eine kleine Gasse in ein idyllisches Paradies! Wir müssen zwar immer wieder auch hier den Mopedfahrern ausweichen, aber das hält sich in Grenzen!
Soweit das Auge reicht, verlieren sich sattgrüne Reisfeld-Terrassen

in den Bäumen, meist Palmen, die als Begrenzung dort stehen! Dazwischen immer wieder, wie kleine Sprengsel im Grün, kleine Hütten oder farbenfrohe Pflanzen! Der Pfad wird gesäumt von Kanälen, die der Bewässerung der angrenzenden Felder dienen. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Baustellen – das Idyll wird nicht mehr lange so eins beiben! Unser Ziel ist ein kleines Freiluft-Café auf ökologischer Basis, umgeben von den Feldern, auf denen die Produkte wachsen, die dort verarbeitet und serviert werden! Wir trinken nur was (ich habe wieder eine frische Kokosnuss!) und schauen uns gemütlich die Gegend um uns herum an. Der Blick geht weit bis zu den beiden höchsten Bergen Balis, dem ‚Gunung’ oder Mt. Batur (1740m) und dem Mt. Agung (3142m). Beide noch aktive Vulkane und die Urheber der meterdicken Asche- und Lavaschicht, die Bali bedeckt und die Ursache für die unendliche Fruchtbarkeit hier ist.

Langsam wandern wir zurück, Komang wartet schon mit dem täglichen ‚Pisam Goreng’ und ihrem leckeren Kaffee auf uns. Ersteres lecker in Teig heraus gebackene Bananen und der Kaffee aus örtlichen Bohnen, der ähnlich wie türkischer Kaffee aufgekocht und mit ein wenig Zucker serviert wird (und mir dazu auch mit Milch!).
Der Rest des Tages gehört bei mir wieder mal dem Wäsche waschen. Komang fängt an, das Catering für die Ausstellungseröffnung am Samstag vorzubereiten. Adi hängt die neuen Bilder auf.
Am Abend fahren wir wieder einmal mit den Mopeds zu einer Ausstellungseröffnung. Zwei deutschstämmige ältere Damen stellen aus. Annemarie ihre reichhaltige Produktion von wunderschön gemusterten Wandbehängen und Kimonos, deren Muster teilweise mit Perlen und Pailetten nachgestickt sind (selbst Elizabeth Tailor besitzt schon so ein Stück!). Helga ihre noch kleine Produktion von sehr fantasievollen ‚Bildern’, eher Collagen, aus bestickten – z.T. auch mit Perlen etc., und applizierten Stoffen! Die Ausstellung findet im Foyer und den Fluren eines wunderschön gelegenen und angelegten Hotels, hoch über dem Fluß, statt. Die Atmosphäre ist ein wenig so wie im ‚Chedi’ in Muscat – alles sehr einfach und bescheiden, aber mit viel Klasse!
Auf dem Weg zurück nach Hause kehren wir wieder in dem hübschen ‚Warung’ zum Abendessen ein, wo wir schon vor ein paar Tagen waren. Leider gibt es heute extrem viele Mücken, aber ein aufgestelltes Mücken-Coil verhindert das Schlimmste!

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