Cook Islands – Paradies in der Südsee!

6.1.2011 – Ankunft in Rarotonga

Ja – Ihr habt richtig gelesen! Heute ist noch mal der 6.1. für mich! Ich bin nämlich über die ‚Datumsgrenze’ geflogen und habe so einen zusätzlichen Tag geschenkt bekommen! Ist schon ein wenig komisch, wenn man spät abends wegfliegt und am gleichen Tag ganz früh am Morgen (nämlich um kurz vor 2h) ankommt :-)!

Noch vor der Immigration ist schon der ‚Duty Free Shop’, der aber außer Alkohol und Zigaretten nichts im Angebot hat – das aber wirklich mehr als günstig! Ich nehme mir eine Flasche Sekt mit, damit ich meine Ankunft in der Südsee auch richtig feiern kann und reihe mich dann in die Schlange ein. Leider habe ich Naomi, meine neue Bekannte vom Flughafen in Auckland in dem ganzen Durcheinander aus den Augen verloren – eigentlich sollte ich ihr noch meine Adresse auf Rarotonga geben (die dummerweise im aufgegebenen Koffer war).
Mein Gepäck liegt schon auf dem Gepäckband und nach einer kurzen Befragung durch den Zoll kann ich in die ‚Ankunftshalle’ gehen, die sich jedoch im Freien befindet. Wie versprochen, steht dort auch schon ‚Kiti’, meine Abholerin. Sie nimmt auch die junge Frau aus dem Flieger neben mir mit – die ist nämlich ihre Schwester, die nach gerade mal 2 Wochen Weihnachtsbesuch bei Verwandten wie ein ‚verlorener Sohn’ (oder besser Tochter) begrüßt wird! Und sie selbst findet auch, dass das eine Ewigkeit weg von ‚ihren Cook Inseln’, ihrem Zuhause, war!

Bei der Ankunft in meinem Hotel kann ich nicht viel davon sehen, aber das Meer lautstark hören. Mein Zimmer ist groß, mit kleiner Küche und Bad und einer großen Veranda zum Meer hin! Kiti macht mich mit dem Wichtigsten vertraut und alles andere werde ich heute/morgen früh erkunden, wenn es hell ist und ich ein paar Stunden geschlafen habe!

Ich werde das erste Mal schon gegen 6h wach – gerade rechtzeitig zu einem wundervollen Sonnenaufgang.

Aber das ist dann doch zu früh zum aufstehen und ich krieche nochmal unter die Decke bzw. das Laken – es ist warm auf Rarotonga! Kurz nach 11h werde ich dann wieder vom Meeresrauschen wach – die Flut ist da! Ein traumhafter Ausblick von meiner Terrasse „in der 1.Reihe“ auf Palmen und blaues Meer! Hier ist ein Riff vorgelagert, also brechen sich die großen Wellen schon etwa 200 m weiter vor der Küste!

Ein wunderschöner Anblick, wenn sich über den riesigen Gischtbergen noch dünne Wasserschleier bilden! Außer 4 Hunden (drei davon könnten eine Kopie von ‚Hexe‘ sein!), von denen ich heute Nacht schon freundlich begrüßt wurde, ist niemand am Strand und die haben ihren Spaß bei der Jagd nach den Strandkrabben! Nach einer ausgiebigen Dusche spaziere ich das kurze Stück Richtung Straße in das Office. Paul, der Besitzer dieses kleinen ‚Backpacker Resorts’ ist eine junger Mann Ende 30, der heute von seinen 2 kleinen Töchtern begleitet wird. Er gibt mir Tipps, wo ich einkaufen kann und wie ich mich am Besten auf der Insel bewegen kann. Es gibt einen Bus, der stündlich jeweils im und gegen den Uhrzeigersinn die Insel umrundet – die gesamte Strecke sind gerade mal 32 km!!! Ich beschließe, mir ein Fahrrad zu leihen und damit zumindest in die Stadt zu fahren (ca. 6 km entfernt vom Hotel). Aber heute bietet mir Paul an, dass er mich in die Stadt mitnehmen kann, er will sowieso gerade dorthin.

Auf dem Weg kommen wir an einem Fahrradverleih vorbei und Paul setzt mich gleich ab, damit ich mir eins der Räder mitnehmen kann! Ich habe Glück und bekomme eins mit einem Lenkerkorb, so kann ich meine geplanten Einkäufe wenigstens gleich verstauen! Mir kommt nur der Preis etwas hoch vor, aber da ich keine Ahnung habe, was die Leihräder hier so kosten, gehe ich davon aus, dass es in Ordnung ist! Es fährt sich gut und ich mache mich gleich weiter Richtung Stadt auf den Weg!
Leider habe ich die Sonne und die Hitze unterschätzt – natürlich weder Sonnenschutz aufgetragen noch einen Hut dabei, von Wasser mal ganz zu schweigen! In einem kleinen Convenience Shop kaufe ich mir erstmal was zu trinken. Voller Freude stelle ich fest, dass es dort auch ‚Wackelpudding’-Pulver gibt – das wird sicherlich eine tolle Erfrischung sein, so eiskalt aus dem Kühlschrank. Leider haben sie nur 2 Päckchen, aber die nehme ich mit. Auch Olivenöl, Reis, einen Beutel ziemlich grüne Tomaten und zwei (erstaunlich teure) Papayas, hier auch PawPaw genannt, 10 Eier, ein Päckchen Butter und Milch! Das reicht für heute und ich mache mich doch lieber wieder auf den Rückweg. Fotos kann ich heute nicht machen, da ich für einen kurzen Einkaufsbummel natürlich die Camera nicht mit habe. Aber es ist ja erst mein erster Tag und es kommen ja noch viele andere, an denen ich sicherlich diesen Weg noch oft fahren werde!

Daheim angekommen, werde ich von meinen Nachbarn – Suzanne und David aus London – freundlich begrüßt. Zwei ausgesprochen nette Zeitgenossen, die auch auf einer ‚kleinen’ Weltreise sind. Einer ihrer Söhne hat eine Wohnung bzw. ein Haus gesucht und die Eltern auf die Idee gebracht, ihm ihr Haus für eine Weile zu überlassen (incl. Garten und Katzen) und die Zeit mal für eine richtig lange Reise zu nutzen! So sind sie im Oktober gestartet und jetzt nach Dubai, Singapur, Hongkong, Australien und New Zealand auch hier gelandet. Eigentlich wollten sie Weihnachten wieder daheim sein und waren schon auf dem Rückflug in L.A. – dort sahen sie ein Plakat von den Cook Islands und das es einen Flug noch am selben Tag dorthin gibt und sie haben die Heimkehr kurz entschlossen um weitere 4 Wochen hinaus geschoben! Sie werden am 15.1. mit mir im gleichen Flieger nach L.A. fliegen und danach ‚hopefully’ weiter nach London:-)!

Da sie wirklich ausgesprochen nett sind, frage ich sie, ob sie mir nicht mit meiner Flasche Sekt am Abend Gesellschaft leisten möchten – ja gerne, im Gegenzug werde ich zum Abendessen eingeladen! Leider haben sie später am Abend schon Karten für eine der Shows hier und können mir nicht weiter Gesellschaft leisten, wie sie mir mit betrübtem Gesichtsausdruck mitteilen. Aber ich kann sie beruhigen – ich werde mir den späteren Abend gut alleine vertreiben können!
Ich richte mich erstmal wohnlich ein, teste das Meerwasser (‚bacherlwarm’!) und genieße dann den Blick von der Terrasse über die Palmen und das Meer!
Der Sekt kommt später mit einem traumhaften Sonnenuntergang auf der Terrasse der Nachbarn – gefolgt von einem wunderbaren ‚Chowder’, einer Fischsuppe mit Gemüse und Kartoffeln!

David und Suzanne entschwinden dann zu ihrer Show und ich ins Bett!

7 Antworten zu Cook Islands – Paradies in der Südsee!

  1. rothacher ursula + fritz schreibt:

    Hallo Christine, (hast du unser Mail vom 9.01.11 erhalten)
    hoffe doch dass es dir gesundheitlich wieder besser geht. Es ist wieder Sonntag
    und ich geniesse deinen Reisebericht vom Südsee-Paradies (was ja auch noch auf
    meiner Wunschliste steht!!)
    Fritz und ich wünschen dir gute Besserung und sind gespannt auf die Fortsetzung von „Granny on Tour“. Liebe Grüsse aus der Schweiz

  2. Luise schreibt:

    Hört sich traumhaft an. Ich schmeiß Dir mal einen Schneeball rüber, liebe Christine. 🙂
    Hier muss man die Autos freikratzen und es wird wieder kälter in den nächsten Tagen. Aber ist ja auch erst Januar.
    Wünsch Dir wunderbare Begegnungen, ganz liebe herzliche Leute und alles Liebe und Gute.

  3. grannyontour schreibt:

    Liebe Ursula + Fritz! Das war natürlich keine böse Absicht – ich bin am 15. abends von Rarotonga abgeflogen und am 16. hier in L.A. angekommen! Danach habe ich erst mal geschlafen und mich anschließend auf die Suche nach einem Adapter gemacht, um mein Notebook aufladen zu können! Aber ein Adapter mit australischem Input und US-Output war nirgends zu finden – höchstens anders herum! Schlußendlich habe ich mir ein neues Kabel für das Notebook bestellt, das ich gestern abholen konnte. Und voilá – heute kann ich den Computer endlich wieder nutzen und schwupps ist auch Euer Kommentar freigeschaltet!
    Schöne Grüße! Christine
    PS: Eine Mail habe ich von Euch allerdings nicht bekommen 😦

  4. mike schreibt:

    ja, ja liebe christine, beim hüte probieren wäre ich gerne dabei gewesen.
    schon kommen wieder die erinnerungen zurück und ich hab sofort die
    fotos von unserer „hütemodelprobiertour“ hervor gezaubert und
    amüsierte mich wieder einmal riesig. ich muß zugeben, wir sahen einfach klasse aus.

    du hast es ja wieder mal super getroffen, ausblick vom feinsten, viele nette leute
    und und und….
    mit dem fahrrad das ist halt auch so eine sache, da hättest dir ein taxi mieten
    können aber so etwas wird es wohl nicht geben?
    jetzt vermisse ich aber die grandiosen fotos. hoffentlich kommen die in
    bälde, bin doch schon gespannt wie ein flitzebogen.
    das du etwas kränklich bist ist schade, aber du weißt: Unkraut verdirbt nicht,
    das siehst du ja an mir. doch mich hat es bereits zum 2.mal erwischt und bin
    ebenfalls geplagt mit halsschmerzen usw., es sitzt alles fest in den neben- u. der
    stirnhöhle. mir täte ein bischen sonne ganz gut. aber was nicht ist, kann noch
    werden.
    bin nicht so richtig auf dem laufenden, mit deinem weiteren reiseverlauf.
    bist du schon bei barbara? wenn ja ganz liebe grüße, ich wollte, ich könnte auf
    einen ratsch vorbei kommen, ha,ha, ha
    oder hast du schon deine kleine anna drücken können? na ich werd bestimmt
    von stephan oder torsten etwas hören.
    bis demnächst ganz liebe grüße

  5. Sohn #2 schreibt:

    Schön, dass jetzt viele bunte Fotos online sind.
    Es wurden hier in der kalten Heimat schon Stimmen laut, die endlich Fotos forderten.
    Sonst wollten sie Dir nicht glauben, dass Du überhaupt dort warst 😉
    Genieß Deine zusätzliche Zeit in Fallbrook
    der Sohn #2 with Family

  6. mike schreibt:

    klasse, die tollen fotos. da wirds einem gleich warm ums herz,
    denn bei uns herrscht z.zt. bittere kälte. man könnte sich durchaus
    auf einen blumenreichen frühling freuen. doch deine bilder sind
    da schon eine kleine vorfreude, auch wenn es bei uns nur primel,
    narzissen und tulpen sind.
    sicherlich bist du noch bei barbara und ihr habt eine schöne zeit.
    liebe grüße an euch. herzlichst aus dem frostigen münchen mike

    • grannyontour schreibt:

      Danke Dir ganz sakrisch – ja, noch bin ich bei Barbara, muß eine hartnäckige Mittelohrentzündung auskurieren, ehe ich am Freitag nach Buenos Aires weiterreise! Die Temperaturen waren die letzten beiden Wochen zwar tagsüber frühsommerlich warm, nachts jedoch immer noch nahe dem Gefrierpunkt – auch ‚Southern Californie‘ ist nicht mehr das, was es mal war :-)! Heute ist es so trüb draußen, wie in München im November und wir drei sitzen mal nur so ganz faul im Haus herum!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s