Vier Tage auf 3.800m in Puno

Sonntag, 15.Mai bis Mittwoch, 18.Mai 2001
In meinem hübschen Zimmer habe ich sehr gut geschlafen! Zwar hat es kein Fenster, das man öffnen könnte (Glasfront geht nur in die Lobby im Innenhof), aber das Fenster im Bad und offene Tür waren ausreichend – es ist ja ziemlich kalt hier (2° heute nacht). In der Dusche gibt es auch hier richtig heißes Wasser und das genieße ich ausführlich (nachdem ich den Duschkopf erst mal ‚entkalkt’ habe!), ehe ich zum Frühstück gehe! Das ist das reichhaltigste, was ich hier in Südamerika jemals bekommen habe: 4 Sorten frisches Obst, 3 unterschiedliche frisch gepresste Säfte, zweierlei Joghurts, richtige Semmeln und zweierlei Toast, zweierlei Käse und Geflügel- bzw. normalen Kochschinken, Marmeladen, Honig, verschiedene Cereals und nach Wunsch Rühreier, Spiegeleier oder Omeletts (mit Schinken, Käse oder Gemüse). Also da kann man ja wirklich nicht meckern! Der einzige Minuspunkt ist, dass der Frühstücksraum im Erdgeschoß und auch wieder ungeheizt ist – das heißt es erst fix essen und dann anschließend wieder ordentlich schnaufen! Aber hier gibt es ein Sauerstoffgerät, das man kostenlos nutzen kann und wenn ich eine ‚Prise’ vor dem ‚Aufstieg’ nehme, geht es plötzlich deutlich leichter :-)!
Hier will ich mich vier Tage aufhalten, es gibt viel zu sehen hier in der Gegend! Es sind Inseln im See, die man besuchen kann – vor allem die Schilfinseln interessieren mich sehr! Das Städtchen will ein wenig erkundet werden und es soll auch eine Art vor-kolumbischen Friedhof mit richtiggehenden Begräbnistürmen hier geben! Ich werde sehen, was ich alles schaffen werde – leider bin ich ja wieder ein wenig eingeschränkt und das Sauerstoffgerät kann ich mir ja leider nicht umschnallen :-)!

Heute gehe ich nur ein wenig in der Stadt spazieren und lasse mir einfach so ohne besonderen Sinn und Zweck treiben – muß ja auch mal wieder eine wenig Ruhe einkehren lassen (und danach ein bißchen an meinem Blog schreiben :-)!).

Es ist schön heute und in der Sonne ist es angenehm – ich kaufe mir sogar auf dem Weg zurück ins Hotel ein Eis! Aber ansonsten kann ich meine warme Unterwäsche wieder einmal gut gebrauchen :-)! Wie gestern abend die Rezeptionistin zu mir sagte „Wir haben nur zwei Jahreszeiten hier – sehr kalt und nicht sehr kalt!“

Hier ein kleiner Eindruck der Stadt von meinen diversen Spaziergängen!



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