Gartenarbeit

25.09.2010
Heute ist Samstag und endlich ist Gartenarbeit angesagt. Eigentlich war das das Agreement zwischen Dorothy und mir – ich kann ein paar Tage länger bleiben als die bei SERVAS üblichen max. 2 Nächte, wenn ich mich im Garten nützlich mache. Aber leider war davon in den vergangenen Tagen keine Rede, obwohl ich immer wieder mal Vorstöße in diese Richtung unternommen hatte!
Ich habe nun in einem Teil des Hofes die Sträucher und Büsche gestutzt und vor allem den Wildwuchs zwischen den Bodenplatten und den Wegrändern beseitigt. Ein halber Tag war damit gefüllt und es hat großen Spaß gemacht! Zusätzlich hatte ich noch mal großen Waschtag – warm und windig, wie es auch heute war, ist alles schnell getrocknet! Nachmittags habe ich meinen Koffer und Rucksack wieder gepackt – schließlich geht es morgen relativ früh weiter!
Für Bunbury, meine nächste Station, habe ich drei Couchsurfer per E-Mail angeschrieben und von allen dreien eine Zusage bekommen! Das war sehr erstaunlich, weil ich wegen der gestern begonnenen Schulferien dachte, es wird zum einen mehr los sein bzw. werden viele CSer selbst unterwegs sein. Schweren Herzens habe ich zweien wieder abgesagt und mich entschlossen, bei einem Ehepaar südlich von Bunbury ‚unterzuschlüpfen’, die mir angeboten hatten, mich am Bahnhof in Bunbury abzuholen!
Heute abend hat Dorothy ein Drei-Gänge-Menü aufgefahren – ich weiß nicht, ob für mich zum Abschied oder wegen des großen Besuchs! Aber es hat köstlich geschmeckt und wir haben uns alle ebenso köstlich unterhalten! Das Ehepaar ist aus Victoria und ich wurde eingeladen, unbedingt bei ihnen vorbei zu schauen, wenn ich meine Rundreise von Sydney Richtung Adelaide machen werde! Das sage ich gern zu, aber bis dahin ist ja noch eine Weile hin.
Gerade, als ich ins Bett gehen will, kommt Lindsay, der männliche Teil des Besucherpaares, mit dem Vorschlag, dass wir alle noch an den Fluß fahren könnten – es wäre doch Vollmond und das würde immer so ein schönes Bild abgeben. Also ziehen wir uns alle was über und Dorothy fährt uns hinunter. Und welche Überraschung – als wir gerade angekommen waren, fing in Perth ein großes Feuerwerk an!




Da war der Mond doch ganz schnell vergessen und wir verfolgten mit vielen Aaahs und Oooohs die zahlreichen bunten Raketen! Als es vorbei war, war der Mond schon so hoch und damit so klein, dass es gar nicht mehr sonderlich interessant war. Also schnell nach Hause und nun ins Bett!

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