Die größten Dünen der Welt

26.7.2010
Also ich habe es wirklich getan – und es hat sich auch wirklich gelohnt! Schon der Weg dahin war ein Traum! Die Fahrt über den Zaris-Paß in die Tiefe allein war grandios! Die Straße war mal weiß, mal rot – überall schwarze und rote Felsen und dazwischen immer wieder herrliches frisches Grün!


Dass ich mich kurz danach der wohl bekanntesten Landschaftsformation hier nähere, den Sossusvlei-Dünen der Namib, macht sich in der deutlich zunehmenden Zahl der Gästefarmen und Lodges bemerkbar – ständig sind entsprechende Hinweisschilder zu sehen! Und dann bin ich endlich in Sesriem – übrigens erst nach 3 h Fahrt! Erst sind die ‚Formalitäten’ zu erfüllen, die Wüste kostet hier Eintritt!
Als erstes habe ich mir danach jedoch den Sesriem-Canyon angeschaut, nach dem die Siedlung ihren Namen bekommen hat! Sechs Ochsenriemen mussten von den ersten Siedlern aneinander geknotet werden, um aus dem Canyon Wasser herauf zu holen! Nach meiner Schätzung ein etwa 20 m tiefer, äußerst schmaler Canyon, dessen Grund man über mehrere Kilometer bewandern kann – wenn es nicht gerade geregnet hat!

Dann aber endgültig „ab in die Wüste“ – das letzte Stück sogar wieder auf asphaltierter Straße! Die Asphaltierung wurde nötig, weil sich durch die aufgewirbelte gelbe, weiße und braune Erde des früheren gravel pads die Farbe der roten Dünen zu verändern drohte! Und das darf natürlich überhaupt nicht sein!

Am Ende dieser Straße dann ein Parkplatz und jede Menge ‚aufgebrezelter’ Landrover und Jeeps etc., die gegen erneutes Entgelt jeweils bis zu 15 Besuchern in die Dünen hinein transportierten!

Da ging es dann durch wirklich tiefen Sand bis zum Fuß der Dünen, die wirklich beeindruckend hoch sind! Sie dürfen nur begangen oder bestiegen werden – eine endlose Karawane von Menschen zog sich schon auf die nächstgelegenen Dünen hinauf! Würden sie befahren werden dürfen – ob es analog zu den Bedus im Oman hier auch so halsbrecherische Einheimische geben würde, die sich sogar von dort oben mit dem Geländewagen hinunter stürzen würden?

Leider musste ich nach einer knappen Stunde schon wieder zurück – der lange ‚Heimweg’ stand ja noch bevor (es wird einfach viel zu früh dunkel in diesem Land!) und inzwischen baute sich ein nachmittäglicher Sandsturm auf!

Aber selbst der Heimweg war unbedingt wieder lohnend – es ist einfach unglaublich, wie sich Landschaften unterschiedlich darstellen, wenn man von zwei verschiedenen Seiten mit unterschiedlichen Blickwinkeln hindurch fährt!!!

Die Abendgestaltung war wie gehabt – Steak und die Nachfrage von allen Seiten, ob ich Sossusvlei ‚done’ hätte und wie es war…
Internet gab es natürlich hier nicht, also wird in Windhoek ein längerer Aufenthalt im Internet Cafè notwendig werden!

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Eine Antwort zu Die größten Dünen der Welt

  1. Rita schreibt:

    Hallo Christine,
    ich verfolge deine Reiseabenteuer auch mit…. in Sossusvlei war ich auch. Aber wir sind durch die Wüste vom Parkplatz gewandert. Mann war das anstrengend über den Sand. Aber schön ist es da.
    Viel Spaß noch, freue mich schon von weiteren Abenteuern zu lesen!
    Rita

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