Umzug ins Strandhotel

16.8.2010
Meine Zeit im ‚Haven Guesthouse’ ist jetzt abgelaufen – ich habe Ali, den Taxifahrer bestellt, der auch pünktlich kommt und mich raus nach Mtoni bringt!
‚Mtoni Marine’ ist eine Hotelanlage direkt am Strand und vom Standard her etwas mit dem ‚Falaj Daris’ in Nizwa zu vergleichen!
Ich habe ein hübsches Zimmer in der ersten Etage mit großem Bad – AC, Moskitonetz und auch einen kleinen Balkon (mit Moskito Coils reichlich bestückt). Die Anlage liegt inmitten einer großen grünen Parkanlage und damit sind natürlich diese Plagegeister reichlich vertreten! Aber wo Schatten ist, ist auch viel Licht: Neben einem sehr gemütliche Open Air Restaurant (wo es einen wunderbaren Cappuccino gibt), hat es einen großen Pool mit umlaufenen Strohdächern und ausreihend Liegen, es gibt eine ‚Sports Bar’ (wo endlich wieder Internet einigermaßen vernünftig verfügbar ist!!) und einen liebevoll gemachten SPA-Bereich!
Nach dem Mittagessen – ich hatte mir eine Gazpacho (durchaus landestypisch, die Portugiesen waren schließlich auch mal hier! – und einen kleinen Salat bestellt (ich hatte schließlich nicht gefrühstückt! Aber beides habe ich kaum geschafft! Der Salat allein war eine Riesenportion, aber ausgesprochen lecker! Danach war ‚Verwöhn-Nachmittag’ angesagt: Pediküre und ‚Singo’-Massage, eine Kombination von Scrub-Kur mit einer Paste aus Nelken, gemahlener Kokusnuß und –zig Gewürzen und danach Ganzkörper-Öl-Massage! Anschließend war ich fertig mit der Welt – zurück ins Zimmer und erstmal schlafen… Im wahrsten Sinne des Wortes ein Traum!
Lange hat mich das Bett jedoch nicht festgehalten – der Pool war zu verlockend! Schnell noch bis zum Sonnenuntergang auf eine der Liegen und den Blick weit übers Meer genossen!
Das Abendessen war dann direkt am Strand angesagt – ich hatte einen Tisch für mich reservieren lassen und der stand dann mitten im Sand! Weiß eingedeckt und mit Kerzenlicht kam ich mir fast schon selbst wie Prinzessin Salme vor…
Ein Musiker-Trio (Bongotrommel, Violine und Akkordeon!) und das hoch auflodernde Lagerfeuer taten das ihrige dazu, dass man sich wie in 1001 Nach fühlen konnte!

8 Antworten zu Umzug ins Strandhotel

  1. Sohn #2 schreibt:

    Mann Mann Mann, Muaterl,
    da bin ich ja mal so richtig neidisch!
    Das in Namibia konnte ich mir ja nur so à la Fersehen oder Kino vorstellen, jetzt aber, wo Du die Vergleiche mit dem Oman mit reinpackst, da geht ja ein gaaaaanz anderes Korfkino bei mir ab.
    Einziger Trost ist (anders als damals bei Deiner Reise mit der TransSib), dass ich jetzt einfach nicht mitfahren konnte. Wenn ich da wieder so eine „Fehlentscheidung“ getroffen hätte, das hätte ich mir nie verziehen!
    So aber ergötze ich mich an den Berichten und werd das bestimmt auch mal machen, am besten zusammen mit Tinka, die findet das bestimmt auch klasse.
    Zur Einstimmung werden wir aber bestimmt erstmal in den Oman reisen und ich werd ihr dort alles zeigen.

    So weit erstmal wieder von mir
    der Sohn #2

  2. Susanne schreibt:

    Liebe Christine,
    endlich schaffe ich es auch einmal, in deinem Tagebuch zu blättern- und selbstverständlich erwacht das Fernweh. Es macht großen Spaß, deine Berichte zu lesen und dich wenigstens gedanklich zu begleiten. Und die Vergleiche mit Oman machen die Bilder in meinem Kopf noch lebhafter……
    Ich wünsche dir noch viele spannende Begegnungen, moskitofreie und warme Schlafplätze und interessante Speisen – schadet auch nicht, wenn sie gut bekömmlich sind!
    Herzliche Grüße
    Susanne
    PS: Im Zusammenhang mit Sansibar interessiert mich als großen Queen-Fan natürlich die Frage, wie in einer Region, in der auf Homosexualität langjährige Haftstrafen stehen, mit dem wohl berühmtesten Sohn der Insel umgegangen wird?

    • grannyontour schreibt:

      Na ja – meine Liebe,
      das Bewußtsein bzgl. des „berühmtesten Sohnes der Insel“ hält sich hier sehr in Grenzen, selbst bei den jüngeren Leuten! Es gibt ein sog. ‚Geburtshaus von Freddy Mercury‘ hier, aber das ist erst ganz nett renoviert, seitdem eine große Galerie dort eingezogen ist! Das Haus, wo F.M. die meiste Zeit, so lange seine Eltern noch hier in Sansibar waren, gewohnt hat, ist nämlich total herunter gekommen!
      Das mit der Homosexualität hat sich wohl in den letzten Jahren dahingehend verändert, daß Haftstrafen nur angedroht werden, wenn in der Öffentlichkeit eindeutige homosexuelle Handlungen stattfinden bzw. wenn Kinder und Jugendliche in solche involviert sind! Es soll jedoch in den letzten 5-10 Jahren keine entsprechenden Verurteilungen mehr gegeben haben – erzählte mir ein Deutscher, der hier schon sehr lange lebt!
      Liebe Grüße!
      Christine

      • Susanne schreibt:

        Um mit „Loddar“ zu sprechen: again what learned!
        Alles Liebe und ich freue mich schon auf die Fortsetzung deines Reiseberichtes.

  3. Elke Z. schreibt:

    Wow,
    nach den super Berichten von Dir, bekomme ich ein mir bekanntes Fingerkribbeln und am liebsten würd ich in den nächsten Flieger steigen. Die Berichte entschädigen ein bisschen für unseren kleinen Urlaub daheim! Also weiter so!!
    Gruß
    Elke Z.

  4. Siggi schreibt:

    ….. gerührt bin ich von allem, was ich lese und ich sitze am PC und mir kullern die Tränen –> freue mich so sehr für Dich!!! Weiter schöne, erlebnisreiche Tage wünsche ich Dir!!!!
    Ganz liebe Grüße
    Siggi mit Familie

  5. Emmanuelle schreibt:

    Vielen Dank für den schönen Tanzania Bericht. Immer eine Freude, dein Tagebuch zulesen. Liebe Grüße Emmanuelle

  6. Christa Wieland schreibt:

    Vielen Dank für die ausgezeichneten Berichte. Es ist eine große Freude Ihre Tagebuchberichte zu lesen. Freue mich schon auf die Fortsetzung. Wünsche einen guten Aufenthalt und tiefgreifende Erfahrungen. Grüßle aus BW Christa

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